Eislöwen unterliegen Bad NauheimDresdner Eislöwen

Eislöwen unterliegen Bad NauheimEislöwen unterliegen Bad Nauheim
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Vor 2883 Zuschauern verzeichnete Maik Blankart die erste nennenswerte Möglichkeit für die Gäste. Jonas Müller kam für Dresden wenig später gefährlich vor das Tor, doch Goalie Jan Guryca war ebenso auf dem Posten wie beim Versuch von Sven Ziegler aus der Drehung. Auf der Gegenseite parierte Mathias Niederberger die Chance von Goran Pantic. Vincent Schlenker versuchte es vom Bullypunkt, doch in höchster Not wehrte Guryca mit dem Schoner zur Seite ab. Zwölf Minuten waren gespielt, als Matt Beca einen Dresdner Fehlpass dankend aufnahm und zum 0:1 verwandelte. Nach einer weiteren Unachtsamkeit in der Eislöwen-Abwehr fiel das 0:2 durch Tim May (15.). Dresdens Goalie Mathias Niederberger war dabei chancenlos und bei einem Versuch von Max Campbell kurz darauf gleich mehrfach gefragt. In doppelter Überzahl war Steven Rupprich zur Stelle (19.), um den Puck zum 1:2 einzunetzen.

Zum Beginn des zweiten Drittels bemühte sich Dresden um den Ausgleich, doch jubeln konnten die Gäste: Schön angespielt markierte Dusan Frosch eiskalt das 1:3 (28.). Die Eislöwen kamen durch Sven Zieglers verdeckten Schuss zu einer Möglichkeit, die Guryca allerdings vor keine Schwierigkeiten stellte. Dan Ringwald gelang auf der Gegenseite das 1:4 (34.). Dresden drängte infolge nach vorn, wurde allerdings ausgekontert. Auf ähnliche Weise waren die Gäste durch Tim May mit dem 1:5 erfolgreich (37.). Yannik Baier war es, der in der 39. Minute den Puck durch die Schoner von Mathias Niederberger beförderte und damit das sechste Tor für Bad Nauheim markierte. In der letzten Minute des zweiten Abschnitts erzielte Carsten Gosdeck den Anschlusstreffer für die Eislöwen.

Im Schlussabschnitt verzeichnete Steven Rupprich nach Kombination mit Shawn Weller die erste Dresdner Möglichkeit, konnte diese aber nur neben dem Tor unterbringen. Auch Dan Ringwald schloss einen Konter von Bad Nauheim in Überzahl mit einem Schuss ans Außennetz ab. Max Campbell traf den Eislöwen-Pfosten, während auch Steven Rupprich das Gehäuse knapp verfehlte. Vitalij Aab erzielte in der Schlussminute mit seinem Treffer den 2:7-Endstand. 

„Kompliment an meine Mannschaft. Wir hatten am Freitag ein schweres Heimspiel und können zufrieden sein mit der Punkteausbeute des Wochenendes. Wir sind sehr konzentriert aufgetreten, haben nur wenig anbrennen lassen und unsere Chancen konsequent genutzt. Unsere zweite Reihe ist heute unglaublich gut aufgetreten. Dennoch war es vom Spielverlauf her keine Partie, die ich beim Endstand von 2:7 erwarten würde“, sagt Bad Nauheims Coach Petri Kujala.

„Unser Spiel war am heutigen Tag sehr zerfahren. Gerade in der ersten Phase sind wir zu wenig gelaufen, haben uns viele Scheibenverluste geleistet. Nach dem 1:2 habe ich erwartet, dass das Team sich fängt und die Nervosität ablegt. Leider ist uns das nur teilweise gelungen. Bad Nauheim hatte immer wieder gute Phasen und konnte diese ausnutzen. Wir haben heute leider keinen Weg gefunden“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.