Eislöwen unterliegen auch im SonntagsspielDresdner Eislöwen

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Infolgedessen stand Christian Hacker von der ersten Minute an zwischen den Pfosten. Von Beginn an gingen beide Mannschaften mit hohem Tempo ins Spiel. Die Blau-weißen versuchten den Spielaufbau der aus Hannover angereisten Gäste zeitig zu stören und hatten damit zunächst Erfolg. Im ersten Überzahlspiel der Hausherren konnte Bruce Becker (8.) den Puck in die Maschen bringen. Vorausgegangen waren Versuche seiner Mannschaftskollegen Carsten Gosdeck, David Hájek und Max Prommersberger von der blauen Linie. Bei weiteren Überzahlspielen versäumten es die Eislöwen jedoch nachzulegen. Das rächte sich in der 18. Spielminute, als DJ Jelitto im Spiel 4 gegen 4 aus einem Konter heraus den Ausgleich erzielte. Mit dem Zwischenstand ging es in die Kabine.

Im Mittelabschnitt ging es mit ebenso viel Elan zur Sache. Allerdings erspielten sich nun die Gäste mehr und mehr Vorteile. Die Eislöwen vermochten vereinzelt zwar viel Betrieb vor dem Gehäuse von Jonas Langmann zu machen, der Puck ging jedoch nicht über die Linie. Im weiteren Spielverlauf blieben die Indians vor allem durch Konter brandgefährlich und nutzten die Fehler der Dresdner gnadenlos aus. Mit einem Doppelschlag von Dave Reid (33./35.) innerhalb von nur zwei Minuten gingen die Niedersachsen vor der Pausensirene mit zwei Treffern in Führung.

Auch im letzten Drittel gelang es den Dresdner nicht, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Die Tore von DJ Jelitto (43.) und Feodor Boiarchinov (45.) sorgten für klare Verhältnisse. Die Gäste standen in der Folgezeit äußerst kompakt in der Defensive und alle Versuche der Eislöwen scheiterten.

„Wir wollten uns heute anders präsentieren“, lautete das Fazit von Trainer Thomas Popiesch nach dem Spiel. „Wir waren vor allen Dingen zu hektisch vorm Tor, konnten uns nie lösen, nie Tempo machen und den Gegner nie richtig unter Druck setzen. Mit zwei Toren im Rücken spielte Hannover die Partie dann sehr geschickt zu Ende.“