Eislöwen: Unnötige Niederlage gegen Landshut

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Wieder war es ein Auftakt nach Maß. Nur 16 Sekunden nach dem Eröffnungsbully erzielte Kapitän Patrick Jarrett das erste Tor für die Dresdner, nachdem er mit dem Rücken zum Tor stehend den Pass von Markus Ziesche angenommen hatte und Kannibalen-Goalie Sebastian Vogl überraschte. Was folgte, begeisterte die Zuschauer. Die Eislöwen hatten das Spiel unter Kontrolle, spielten schnell, checkten konsequent vor, waren defensiv äußerst konzentriert und boten attraktives Eishockey. Folgerichtig konnte Jan Zurek (15.) den Spielstand auf 2:0 erhöhen. Auch in den letzten Minuten des ersten Abschnitts konnten sich die Niederbayern nicht entfalten, allerdings wäre es klug gewesen, hätten die Dresdner im Powerplay noch einmal nachgelegt. Ab dem zweiten Drittel waren die Landshuter im Spiel angekommen. Zwar fiel etwas überraschend durch Ty Morris (23.) der Anschlusstreffer, aber noch hätten die Eislöwen durch beibehalten der Spielweise des ersten Drittels das Ruder in der Hand behalten können. Leider agierten sie zunehmend nervöser, wozu zu diesem Zeitpunkt überhaupt kein Grund bestand. Sie hatten dem zunehmend aggressiveren und körperbetonten Spiel der Cannibals zu wenig entgegen zu setzen, leisteten sich zu viele ungenaue Pässe und wieder einmal war es Pasi Häkkinen, der diesen Spielstand bis zur Pausensirene festhielt. Auch im Schussabschnitt waren die Landshuter auf dem Vormarsch. Die Eislöwen mussten von hier an auf Verteidiger Benjamin Hüfner verzichten, der sich an der Schulter verletzt hatte. Dafür war Defender Henry Martens aus dem Krankenhaus zurück, wo er an der Lippe mit mehreren Stichen genäht wurde und die restliche Zeit mit Vollvisier spielte. Dresden war weit von der starken Leistung der ersten 20 Minuten entfernt, defensiv instabil und konnte sich wiederum bei Pasi Häkkinen bedanken, der im Stil eines Fußballtorwarts Schlimmeres verhinderte. Aber in der 51. Minute gab es auch für ihn nichts mehr zu halten, er lag geschlagen am Boden und Günther Oswald konnte relativ unbedrängt den Ausgleich erzielen. Als wäre das nicht schlimm genug, nutzte Frantisek Mrazek 29 Sekunden später die Möglichkeit, als sich die Eislöwenmannschaft noch nicht wieder sortiert hatte, und vollendete ohne größere Gegenwehr der Dresdner Spieler zum 2:3 Endstand.

Die Dresdner Eislöwen gaben das Spiel ohne erkennbaren Grund aus der Hand, vernachlässigten ab dem zweiten Drittel die Defensivarbeit und versäumten es zudem, auch nur annähernd an die starke Leistung des ersten Abschnitts anzuknüpfen. Die dritte Niederlage in Folge vor heimischem Publikum und wieder wäre ein Sieg möglich gewesen.



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