Eislöwen siegen in Kassel Dresdner Eislöwen

Eislöwen siegen in Kassel Eislöwen siegen in Kassel
Lesedauer: ca. 1 Minute

Neben mehr als 100 blau-weißen Anhängern war auch Eisbären-Förderlizenzspieler Jonas Müller in Hessen dabei. Der 19-Jährige wird auch am Sonntag für Dresden zum Einsatz kommen und möglichst die Zahl von mindestens 20 Einsätzen im Eislöwen-Dress vollmachen, um eine Spielberechtigung für die Playoffs zu erlangen.
Wermutstropfen des Erfolges in Kassel ist die Verletzung von Feodor Boiarchinov. Eine genaue Diagnose kann erst nach weiteren Untersuchungen gestellt werden. Es besteht jedoch der Verdacht auf eine Innenbandverletzung im rechten Knie.  

Dresden präsentierte sich in einem ausgeglichenen ersten Drittel in der Eissporthalle Kassel in guter Verfassung, geriet in einer Powerplaysituation allerdings durch einen Treffer von Mike Collins mit 0:1 in Rückstand (6.). An seiner alten Wirkungsstätte nutzte im zweiten Abschnitt Eislöwen-Kapitän Hugo Boisvert eine Überzahl zum verdienten Ausgleich (31.). Im Schlussdrittel sahen die Zuschauer einen offenen Schlagabtausch mit den besseren Gelegenheiten auf Dresdner Seite – allerdings präsentierten sich beide Goalies in starker Form. In der 56. Minute musste sich der Kassels Schlussmann Mika Järvinen jedoch Steven Rupprich geschlagen geben, der den 2:1-Siegtreffer für die Eislöwen markieren konnte.

„Wir haben heute von beiden Seiten ein gutes DEL2-Spiel mit vielen Zweikämpfen und Torraumszenen gesehen. Beide Mannschaften konnten auf hervorragende Torhüter zählen. Unser Ziel war es, von Beginn den Druck wegzunehmen, gutes Forechecking zu präsentieren. Je länger das Spiel dauerte, desto besser konnten wir diesen Vorsatz umsetzen. Kevin Nastiuk hat uns heute in den entscheidenden Situationen im Spiel gehalten. Letztlich hätten beide Mannschaften den Erfolg verdient gehabt. Wir hatten aber das Glück auf unserer Seite, welches uns zuletzt gefehlt hat“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.