Eislöwen siegen gegen den SC RiesserseeDresdner Eislöwen

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Bereits 63 Sekunden nach Spielbeginn kassierte SCR-Topscorer Michale Kreitl eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen hohen Stocks, eine Strafe für Max Prommersberger schloss sich an. So agierten beide Teams in den ersten Minuten zu viert, aber die größeren Räume brachten keinen Vorteil. Im sich anschließenden dreiminütigen Powerplay hatten die Eislöwen gute Chancen durch Dylan Gyori, Sami Kaartinen, Carsten Gosdeck, Andre Mücke sowie Veit Holzmann, doch der Puck ging nicht über die Linie. In der Folgezeit blieben die Gäste durch schnelle Konter brandgefährlich und forderten besonders in den letzten Minuten dieses Abschnitts ständig Abwehr und Torhüter der Hausherren. Auf der anderen Seite konnten sich zwar auch die Dresdner weitere Möglichkeiten erarbeiten, kamen aber auch durch die konsequente Defensivarbeit der Werdenfelser nicht zum präzisen Abschluss.

Zum Mittelabschnitt kam der SC Riessersee mit viel Schwung aus der Kabine und übernahm zunächst das Spielgeschehen. Die Eislöwen machten sich durch Puckverluste selbst das Leben schwer und ließen sich oft ins eigene Drittel zurückdrängen. Allerdings konnten sie auch zwei Überzahlsituationen nicht erfolgreich abschließen. Erst in den letzten Minuten dieses Abschnitts kamen die Dresdner dazu, die Gäste gehörig unter Druck zu setzen. Dies wurde mit dem Führungstreffer durch Dylan Gyori (60.) 16 Sekunden vor der Pausensirene belohnt.

Auch in der Anfangsphase des Schlussabschnitts konnte sich die Defensive der Hausherren nicht über mangelnde Arbeit beklagen. Dann aber kamen die Eislöwen immer besser dazu, ihr Spiel aufzuziehen und spielten nun auch verstärkt druckvoll nach vorn. Die Gäste kamen nur noch gelegentlich zu eigenen Angriffen und auch diese wurden zum größten Teil bereits vor dem Dresdner Drittel entschärft. In den Schlussminuten warfen die Werdenfelser alles nach vorn und versuchten mit aller Macht den Ausgleich zu erzwingen. Nach einer Auszeit des SCR blieb Gäste-Keeper Markus Keller zugunsten eines sechsten Feldspielers auf der Bank. Aber die Defensive der Dresdner fiel nicht und Torhüter Alec Richards hielt mit tollen Reflexen die knappe Führung fest und konnte sich über seinen ersten Shutout im Eislöwen-Dress freuen.

„Es wurde für uns die erwartet schwere Partie“, sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch. „Wir haben kein sehr gutes, aber ein ordentliches Spiel abgeliefert. Wir haben die Geduld nicht verloren und uns das Tor hart erarbeitet. Für mich war es wichtig, dass wir einen Weg gefunden haben, um dieses Spiel zu gewinnen.“


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