Eislöwen sichern sich Sieg in letzter Minute Dresdner Eislöwen

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Maxime Legault (18.) hatte den Gastgeber in der 18. Minute in Führung gebracht. Im zweiten Drittel gelang Dominik Grafenthin zunächst der Ausgleich (26.), ehe Hugo Boisvert (29.) die Eislöwen sogar in Führung bringen konnte. Thomas Götz glich die Partie jedoch in der 34. Minute erneut aus. Die letzten Minuten des Schlussdrittels hatten es in sich: Greg Classen (55.) schien die Lausitzer Füchse zunächst auf die Siegerstraße zu bringen, aber Dresden steckte nicht auf und kam durch Arturs Kruminsch erneut zum Ausgleich (56.). Als sich die Kulisse bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatte, markierte Shawn Weller den Siegtreffer.

„Es ist für uns eine bittere Niederlage. Wir haben ein ausgeglichenes erstes Drittel gesehen, in dem wir unsere Chancen im Powerplay besser nutzen müssen. Nach der Führung haben wir ein paar größere Möglichkeiten. Das zweite Drittel war sehr zerfahren. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen, waren zu weit weg. Im letzten Abschnitt haben wir viel investiert. Ein individueller Fehler führt zum 3:3. Jetzt müssen wir Charakter zeigen“, sagt Füchse-Trainer Dirk Rohrbach.

„Wir sind gut in das Spiel gestartet. Nach den Strafen gegen uns hat Weißwasser verstärkt Druck gemacht und sich Chancen erarbeitet. In dieser Phase konnten wir uns bei unserem Goalie Kevin Nastiuk bedanken. Je länger die Partie dann dauerte, desto ausgeglichener wurde sie. Zwischenzeitlich gab es auch zerfahrene Passagen mit vielen Scheibenverlusten auf unserer Seite. Entscheidend war am heutigen Abend die Energieleistung unseres Teams, auch nach dem 3:3 dranzubleiben. Auch wenn der Sieg am Ende etwas glücklich ist, nehmen wir ihn natürlich gern mit“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch.