Eislöwen schlagen BremerhavenErfolg nach Penaltyschiessen

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Beide Teams drängten sofort in die Offensive. Harrison Reed verpasste in Überzahl für Dresden denkbar knapp. Auf der Gegenseite setzte David Zucker den Puck in Unterzahl an den Pfosten. In einem zerfahrenen Spiel wollte infolge allerdings zunächst kein rechter Spielfluss entstehen. Der Gastgeber verzeichnete – etwa durch Feodor Boiarchinov, Mark Cullen oder Mirko Sacher – zwar zahlreiche Chancen, ließ diese jedoch ungenutzt. Bremerhaven hingegen präsentierte sich effektiver, ging im Powerplay durch David Stieler in Führung (12.).

Der zweite Spielabschnitt begann mit Möglichkeiten der Dresdner René Kramer und David Rodman. Konnten diese Chancen noch nicht in einen Treffer umgemünzt werden, war es Arturs Kruminsch, der sich in Überzahl auf der linken Seite durchsetzte und dem Bremerhavener Goalie per Schuss in den langen Winkel keine Chance ließ (32.). Nach einem Check gegen die Bande gegen Cullen erhielt Pawel Dronia eine Spieldauerstrafe. In den folgenden Überzahlminuten machte Dresden durch Rodman, Petr Macholda, Sacher und Max Campbell Druck, verpasste es aber, sich für den Aufwand zu belohnen.

Im Schlussdrittel setzten die Eislöwen weitere Achtungszeichen – und gingen durch Kramers Powerplaytreffer in Führung (42.). In einem abwechslungsreichen Spiel markierte Andrej Teljukin für Bremerhaven jedoch aus einer scheinbar geklärten Situation heraus per Distanzschuss den Ausgleich (49.). Infolge zeichneten sich beide Torhüter mehrfach aus – Brett Jaeger gegen Marian Dejdar sowie Björn Bombis; Gerald Kuhn gegen Sacher. Beim Stand von 2:2 ging die Partie in der Verlängerung. Da jedoch auch in der Overtime keine Entscheidung herbeigeführt werden konnte, stand das Penaltyschießen an. Vladislav Filin war es letztlich vorbehalten, den entscheidenden Treffer zu markieren.    

„Es ist eine Schande für die DEL2, wie der Schiedsrichter heute über 60 Minuten aufgetreten ist. Er hat mit Absicht gegen eine Mannschaft gepfiffen. Ich hoffe, die Liga schaut sich diese Leistung an. So ein Referee darf nicht mehr pfeifen, noch nicht mal in der Regionalliga“, sagt Bremerhavens Coach Benoit Doucet.

„Bremerhaven hat heute mit viel Charakter gespielt und immer wieder versucht, in den Rhythmus zu finden. Gerade beim Penaltykilling hat man gesehen, warum die Mannschaft zu den Top-Teams gehört. Grundsätzlich kann ich vom Auftritt meines Teams ein positives Fazit ziehen. Wir haben heute mit Leidenschaft und sehr intensiv gespielt. Allerdings haben mir die  letzten zehn Minuten nicht gefallen. Wir sind nervös geworden, haben aufgehört zu laufen und genau das müssen wir künftig abstellen. Der beste Ansatz, um mental stärker zu werden, ist Siege einzufahren“, sagt Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart.

Pressemitteilung Dresdner Eislöwen


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