Eislöwen: Magere Punkteausbeute am Wochenende

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Zu Gast beim ESV Kaufbeuren, mussten sie sich am Freitag erst nach Penaltyschießen geschlagen geben. Die Elbstädter standen in der Abwehr stabil, ließen den Jokers zunächst wenig Raum und konnten im zweiten Drittel durch Sami Kaartinen in Führung gehen. Kurz vor der letzten Pause hatte Youngster Jari Pietsch noch die Chance auf der Kelle, die Führung auszubauen, scheiterte aber am stark parierenden Goalie Stefan Vajs. Die vertane Möglichkeit sollte sich im letzten Drittel rächen, Michael Fröhlich konnte kurz vor Schluss ausgleichen. Da die Overtime torlos blieb, musste die Entscheidung im Shootout fallen. Hier avancierte ausgerechnet Ex- Eislöwe Petr Sikora zum Matchwinner, als er den vierten Penalty seiner Mannschaft verwandeln konnte, während Sami Kaartinen verschoss. Trotzdem ein verdienter Punkt für die Eislöwen, mit dem die wenigsten gerechnet hatten.

Am Sonntag empfingen die Dresdner Aufsteiger Starbulls Rosenheim in der Freiberger Arena. Der Vorsatz war da, auch in diesem Spiel wieder zu punkten, aber es sollte anders kommen. Es entwickelte sich zu Beginn ein schnelles Spiel ohne echte Chancen auf beiden Seiten. Die Rosenheimer nutzten jedoch in der achten Minute einen Puckverlust an der Mittellinie, fuhren einen klassischen Zwei-auf -Eins Konter und Tim Kunes konnte den Führungstreffer erzielen. Dresden spielte in der Folgezeit verunsichert und konnte sich bei Torhüter Pasi Häkkinen bedanken, der dieses Resultat durch spektakuläre Saves bis zur ersten Pause festhielt.

Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch hatte in der Kabine die richtigen Worte gefunden, innerhalb der ersten zwei Spielminuten des Mittelabschnitts war Dresden durch Tore von Robin Sochan und Bruce Becker wieder zurück im Spiel. Die Eislöwen wirkten nun bissiger, machten mehr Druck nach vorn und gingen aggressiver in die Zweikämpfe. Aber wieder profitierten die Starbulls von den Unsicherheiten im Spiel der Dresdner, Stephen Werner nutzte einen Abspielfehler im Eislöwendrittel und konnte ausgleichen.

Im letzten Abschnitt waren beide Mannschaften bemüht, nicht den entscheidenden Fehler zu machen. Die Starbulls spielten jedoch kompakter und geordneter und Andreas Paderhuber konnte Abstimmungsprobleme in der Dresdner Defensive zur 2:3 Führung ummünzen. Den Eislöwen nutzte in den letzten Minuten auch die Herausnahme des Goalies zugunsten eines sechsten Feldspielers nichts, Thomas Schenkel traf ins leere Tor zum 2:4 Endstand.

Die Dresdner scheiterten an zu vielen Abspielfehlern und Puckverlusten, konnten aber läuferisch und kräftemäßig mit den mit vier Reihen spielenden Starbulls mithalten. Auch an diesem Wochenende zeigten die Eislöwen wieder viel Moral, Einsatz und Kampfgeist, wurden diesmal aber nicht dafür belohnt.