Eislöwen kehren ohne Punkte aus Rosenheim zurückDresdner Eislöwen

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Die Eislöwen spielten von Beginn an mit viel Druck nach vorn und zwangen die Starbulls zu Fehlern. Die daraus resultierenden zwei Überzahlsituationen konnten allerdings nicht mit einem Tor beendet werden. Auf der anderen Seite blieb auch ein Powerplay der Rosenheimer ohne Erfolg. Beide Mannschaften hielten die Partie schnell und das Momentum wechselte von einem Team zum anderen. Auch defensiv standen sowohl die Eislöwen, als auch die Starbulls sicher und die Torhüter zeigten sich stets auf dem Posten. So ging es torlos in die erste Pause.

Den Mittelabschnitt begannen die Dresdner in Überzahl. Doch weder diese Tatsache, noch ein doppeltes Powerplay konnte durch das Popiesch-Team genutzt werden. In diesem Drittel drängten die Starbulls mit Vehemenz auf den Führungstreffer. Die Dresdner Abwehr hatte alle Hände voll zu tun und Torhüter Alec Richards hielt mit starken Paraden das Unentschieden fest. In der 33. Minute musste er jedoch hinter sich greifen. Michale Fröhlich brachte die Rosenheimer in Überzahl in Front. Doch die Antwort der Eislöwen erfolgte postwendend. Sami Kaartinen (34.) nahm am Bullypunkt die Scheibe an und erzielte mit einem Handgelenksschuss den Ausgleich. Bis zur Pausensirene versuchten die Hausherren nochmals mit viel Energie etwas Spielstand etwas zu ändern, dies gelang jedoch nicht.

Im letzten Drittel übernahmen die Starbulls mit viel Offensivpower mehr und mehr das Spielgeschehen. Die Eislöwen wurden zunehmend ins eigene Drittel zurück gedrängt. Die Dresdner waren zum größten Teil damit beschäftigt, die Scheibe wieder herauszubringen und wurden nur gelegentlich durch Konter gefährlich. In der 51. Minute konnte Norman Hauner in Überzahl die Rosenheimer erneut in Führung bringen. Zwei Minuten vor Spielende setzte Trainer Thomas Popiesch alles auf eine Karte und nahm seinen Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Einen zusätzlichen Vorteil verschaffte eine Strafe gegen die Hausherren in der letzten Spielminute. Aber auch im Spiel 6 gegen 4 gelang es nicht, noch den Ausgleich zu erzielen. Im Gegenteil: Matthew Caruana (60.) nahm den Dresdnern mit einem Treffer ins leere Tor die letzte Chance, noch zu punkten.

„Ich höre in den letzten drei Wochen immer, dass wir spannende und enge Spiele sehen", sagte Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch und fügte hinzu: „Aber dafür bekommen wir keine Punkte. Wir waren dran, die Mannschaft arbeitet hart und lange, aber belohnt sich nicht. Den Speed und die Intensität, durch die das zweite Tor entstanden ist, vermisse ich bei meinen Spielern. Deshalb gewinnen wir nicht und schießen keine Tore. Noch ist nicht alles verloren, aber die Luft wird langsam dünner."


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