Eislöwen halten Serie offen Halbfinale gegen Bietigheim

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Harrison Reed und Max Campbell setzten die ersten Achtungszeichen für Dresden und prüften Sinisa Martinovic nach zwei  Minuten. Auch bei einer Kombination von Mark Cullen und Michael Endraß sowie einer Chance von Dominik Grafenthin war Bietigheims Goalie gefragt. Die Eislöwen kamen durch Mirko Sacher, Reed und Campbell weitere Male gefährlich vor das Tor der Gäste. Bei einem Weitschuss von Max Prommersberger musste erstmals Brett Jaeger im Dresdner Tor sein Können zeigen. Auch bei Gelegenheiten von Dominic Auger und Marcus Sommerfeld war Jaeger gefragt. Vor der Pause verzeichneten abermals Campbell, Sacher im Powerplay sowie Petr Macholda und Jeffrey Szwez mit einem abgefälschten Schuss Großchancen für den Gastgeber, doch Martinovic im Tor und zu viele ungenaue Schüsse verhinderten zunächst noch die Führung. Doch Marius Garten nutzte in der 18. Minute die Vorarbeit von Mark Cullen zum verdienten 1:0.

Kaum hatte das zweite Drittel begonnen, konnte Auger in Überzahl aus kurzer Distanz den Ausgleich markieren (21.). Wenig später zwang Cullen Martinovic mit einem Schuss zu einem Abpraller, doch Garten konnte den Puck nicht im Tor unterbringen. Im Powerplay ging Macholdas Schuss nur wenige Millimeter am Tor vorbei. Während Jaeger im Duell mit Shawn Weller Sieger blieb, verpasste Grafenthin im Alleingang die Chance, den Kruminsch allerdings Sekunden später eiskalt zur erneuten Führung nutzte (29.). Feodor Boiarchinov und erneut Grafenthin scheiterten wie Jason Pinizzotto und Sommerfeld.  Paul-John Fenton nutzte die nummerische Überzahl, um den 2:2-Ausgleich zu erzielen (37.).

Das Schlussdrittel begann mit einem Pfostentreffer für Bietigheim. In der 46. Minute schallte der Torjubel durch die Arena, doch der Treffer von René Kramer wurde aufgrund von Abseits nicht gegeben. Campbell prüfte Martinovic, Pinizzotto und Adam Borzecki scheiterten an Jaeger. In Überzahl nutzte Feodor Boiarchinov einen Abpraller von Mirko Sacher zum 3:2 (53.). Garten und Grafenthin verzeichneten weitere Möglichkeiten. Dresden verlegte sich in den letzten Minuten aufs Kontern, die Gäste versuchten alles. 49 Sekunden vor der Schlusssirene verpasste Vladislav Filin das leere Tor. 

Bietigheims Coach Kevin Gaudet: „Wenn mir jemand vor der Serie gesagt hätte, dass wir die Serie 4:0 gewinnen, hätten ich ihn für verrückt erklärt. Dresden ist vielleicht die schnellste Mannschaft der Liga, hat sich wieder viele gute Möglichkeiten erarbeitet. Mit dem knappen Rückstand zur ersten Pause waren wir noch gut bedient. Danach haben wir viel besser agiert, aber wie die Eislöwen im letzten Spiel hatten wir am Ende kein Glück.“

Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Auch heute haben wir wieder ein enges und kampfbetontes Spiel gesehen. Beide Torhüter waren sensationell aufgelegt. Wir waren heute das glücklichere Team und konnten eine Überzahl-Situation nutzen. So ist Eishockey. Dienstagabend geht es weiter und uns erwartet ganz sicher wieder ein enges Spiel.“

Pressemitteilung Dresdner Eislöwen

 


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