Eislöwen gewinnen siebentes Sachsenderby

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Dabei hatten es die Eislöwen von Anfang an nicht leicht gegen die mit viel Selbstvertrauen und mit viel Druck nach vorn in das Spiel gestarteten Eispiraten. Die Dresdner verteidigten konsequent, was ihnen gleich zu Beginn eine Fünf zu Drei Unterzahl bescherte. Aber kaum wieder mit vier Feldspielern auf dem Eis, fuhren die Hausherren einen tollen Drei auf Eins Konter, den Norman Martens (6.) mit einem Schuss ins rechte kurze Eck erfolgreich abschließen konnte. Aber die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Pasi Häkkinen lag geschlagen am Boden und Garrett Bembridge (7.) konnte freistehend zum Ausgleich ein netzen. Die verletzungsbedingt neuformierte erste Reihe der Eislöwen schlug in der 14. Minute zurück, als Norman Martens im Slot goldrichtig stand und das Zuspiel von Sami Kaartinen und Hugo Boisvert nur noch verwerten musste. Aber auch diese Führung konnten die Eispiraten relativ zügig egalisieren: MichaelChrist (18.) konnte im Powerplay die Scheibe über die Linie drücken. In den Mittelabschnitt starteten die Hausherren sehr engagiert, die Crimmitschauer waren aber hellwach und nutzten jede kleine Unaufmerksamkeit zu schnellen Kontern. So erspähte TJ McElroy (36.) eine sich bietende Lücke und ließ mit einem straffen Schuss von der blauen Linie dem Dresdner Goalie keine Chance. Aber auch das konnte die Dresdner nicht verunsichern, Hugo Boisvert versenkte in der 38.Minute am Torkreis stehend einen Pass von Norman Martens und erzielte den Ausgleich. Zu Beginn des Schlussabschnitts war das Spiel also wieder offen. Als allerdings ein Dresdner Spieler und 38 Sekunden später ein Crimmitschauer Akteur ebenfalls auf die Strafbank musste, nutzte Hugo Boisvert (48.) das daraus resultierende kurze Powerplay und schob in buchstäblich letzter Sekunde aus dem Gewühl heraus den Puck unter die Schoner von Gäste-Keeper Niklas Treutle hindurch über die Linie. Die Eispiraten warfen in den verbleibenden Minuten alles nach vorn, aber auch die Herausnahme des Goaliesin der letzten Minute brachte nichts Zählbares mehr ein, die Hausherren verteidigten mit Mann und Maus und hielten den knappen Spielstand bis zur Schlusssirene fest.

Die Dresdner Eislöwen können nach dem Sieg nach Penaltyschiessen in Hannover wiederum ein äußerst erfolgreiches Wochenende verbuchen. In beiden Spielen zeigte sich wieder, dass diese Mannschaft stets als Einheit auftritt, die durch Schwierigkeiten, wie zum Beispiel Ausfälle von Führungsspielern, noch enger zusammen rückt und stärker wird. Auch der Ausfall von Patrick Jarrett konnte aufgefangen werden, wobei es sich der Stürmer nicht nehmen ließ, sein Team moralisch hinter der Bande zu unterstützen. Jeder Spieler der Eislöwen ist in der Lage und bereit, Verantwortung zu übernehmen, kämpft auf dem Eis um jeden Puck und gibt sich und sein Team nie verloren. Und genau dafür wurden die Dresdner auch nach diesem Spiel wieder von ihren Fans euphorisch gefeiert.


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