Eislöwen feiern Sieg gegen Heilbronn5:4-Erfolg für Dresden

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Vor 2064 Zuschauern wollten die Gastgeber von Beginn an deutlich machen, wer der Herr im Haus aus. Bei Chancen von Alexander Höller, Maximilian Faber und Brendan Cook war Heilbronns Goalie Stefan Ridderwall jedoch auf dem Posten. Verletzungsbedingt musste der Falken-Schlussmann wenig später seinen Kasten allerdings vorzeitig verlassen. Ersatz Niklas Deske war infolge gleich mehrmals in Unterzahl gefragt, entschärfte gute Gelegenheiten von Arturs Kruminsch, Marcel Rodman und Cook. Letzterer war es auch, der Deske in der neunten Minute in Überzahl mit einem Schuss von der linken Seite unter die Latte überwinden konnte. Wenig später nutzte Dresden eine weitere Powerplaysituation, um durch den im Slot perfekt bedienten Petr Macholda zum 2:0 einzuschieben (11.). Aus kurzer Distanz verpasste es Rodman, von Mirko Sacher gut in Szene gesetzt, die Führung auszubauen. Dies gelang Marius Garten jedoch in der 15. Spielminute mit dem 3:0. Eine Powerplaysituation ebnete den Weg für den Heilbronner Anschlusstreffer durch Richard Gelke (17.). Nur eine Minute später nutzte Jordan Heywood Abstimmungsprobleme in der Dresdner Defensive zum 3:2 (18.). Während Sacher, Macholda und René Kramer auf der Gegenseite an Goalie Deske scheiterten, zappelte der Puck mit der Pausensirene im Dresdner Tor. Nach dem Videobeweis entschied der Schiedsrichter allerdings den Treffer nicht zu werten, da das Pausensignal schon erklungen war.

Das erste Zeichen im zweiten Abschnitt setzten die Dresdner Eislöwen: Zunächst scheiterte Martin Davidek an Deske, anschließend entschied der Referee nach einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor der Falken auf Penalty. Höller brachte den Puck allerdings nicht über die Linie (22.). Besser machte es auf der Gegenseite erneut Heywood, der von der blauen Linie abzog und den 3:3-Ausgleich markierte (23.). Dresden zeigte sich engagiert, blieb aber zunächst ohne Torerfolg. Während Kruminsch und Cook vergaben, stand der Kölner Förderlizenzspieler Maximilian Faber goldrichtig, um nach einem parierten Weitschuss von Sacher zum 4:3 einzunetzen (29.). Nach einer guten Aktion von Dresdens Hannibal Weitzmann, der Kevin Nastiuk im Tor ersetzt hatte, bestimmten erneut die Hausherren das Geschehen deutlich. Henry Martens hatte dennoch den Ausgleich für die Falken auf der Kelle, doch der Schuss verfehlte wie die Versuche von Davidek und Kruminsch das Tor.

Auch zum Auftakt des Schlussdrittels war Deske erneut gegen Kruminsch und Höller gefragt. Erneut war es jedoch Petr Macholda, der in Überzahl perfekt im Slot bedient wurde und zum 5:3 einnetzen konnte (48.). Dresden ließ nicht nach, kreierte weitere Möglichkeiten. In doppelter Unterzahl servierten die Eislöwen den Gästen den Anschlusstreffer durch Rylan Schwartz allerdings auf dem Silbertablett (54.). Heilbronn machte noch einmal Druck, Tore sollten jedoch nicht mehr fallen.

Eislöwen-Cheftrainer Bill Stewart: „Es war ein Charaktersieg meiner Mannschaft. Es ist nicht einfach, wenn man 3:0 in Front liegt und dann den Ausgleich hinnehmen muss. Das Spiel kann in so einer Situation schnell kippen. Ich bin stolz, dass meine Jungs über die gesamte Spielzeit in puncto Schnelligkeit und Dynamik nicht nachgelassen haben. Sie haben weiter an sich geglaubt. Wichtig war es für mich auch zu sehen, dass unsere Mannschaft als Team funktioniert. Tomas Schmidt hat in Bietigheim einen harten Tag erwischt und auch Kevin Nastiuk geht gerade durch eine schwere Zeit. Aber die Jungs unterstützen sich gegenseitig. Das spricht für die Mannschaft.“

Falken-Coach Fabian Dahlem: „Es war ein herrliches Spiel für die Zuschauer. Für mich als Trainer war es allerdings weniger erfreulich. Wir haben auswärts wieder vier Tore geschossen, müssen aber insgesamt smarter spielen. Dresden hat eine sehr talentierte Mannschaft. Der Schlüssel zum Erfolg der Eislöwen ist aber das einfache und dennoch sehr druckvolle Spiel. Wir hingegen machen uns durch zu viele Turnovers das Leben selbst schwer. Dennoch muss ich auch meiner Mannschaft Respekt zollen, wie sie nach dem Rückstand noch einmal ins Spiel gekommen ist.“


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