Eislöwen erarbeiten sich Matchball

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Die Dresdner gingen wie entfesselt in die Partie und gaben ihren Fans beizeiten Grund zum Jubeln. Martin Heider (3.) schlängelte sich durch die gesamte Abwehr, Michael Schmerda (5.) verwertete einen schönen Rückpass von Norman Martens und Jan Zurek (11.) hatte im ersten Powerplay Erfolg: schon stand es 3:0 und Pinguins-Goalie Marko Suvelo erklärte seinen Arbeitstag für beendet und machte für Back-up Dustin Haloschan Platz. Aber im Eishockey geht es schnell, in Überzahl verkürzte Chris Stanley (12.) auf 3:1 und 100 Sekunden später gelang Gerrit Fauser (14.) der Anschluss, ein allerdings fragwürdiger Treffer, dem Torwartbehinderung und Torraumabseits voraus ging. Das zweite Drittel war von viel Kampf und etlichen Strafzeiten geprägt, hier hatten die Eislöwen das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Marc St.Jean (34.)baute mit einem Schlagschuss von der blauen Linie im Powerplay die Führung aus, auch Bruce Becker (38.) überraschte den Schlussmann der Seestädter, als ihm der Puck durch die Schoner rutschte. Der Torhunger der Eislöwen war auch im Schlussabschnitt nicht gestillt. 43 Sekunden nach Wiederanpfiff versenkte Norman Martens (41.) einen Rebound im rechten oberen Eck. Zwar konnte Patrick Hucko (53.) mit seinem Überzahltreffer noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, aber Michael Schmerda (54.) legte sofort nach und in der Folgezeit ließen die Dresdner nichts mehr anbrennen.

Ein auch in dieser Höhe verdienter und ungefährdeter Sieg der Eislöwen, die sich über die gesamte Spielzeit als diszipliniert, laufstark, passsicher und defensiv enorm kompakt erwiesen, aber auch offensiv von schönen Spielzügen profitierten. Als Zugabe für einen tollen Eishockeyabend wurde nach Spielschluss die Vertragsverlängerung von Jan Zurek bekannt gegeben, der Paradesturm der Dresdner wird also ein weiteres Jahr für die Eislöwen auf Torejagd gehen.

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