Eislöwen: Dritte Niederlage im Play-off-Halbfinale

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4165 Zuschauer, darunter etwa 100 Dresdner Fans, sahen eine spannende und enge Partie, die bis zum Schluss offen gehalten wurde. Die Wild Wing zeigten ihre Stärken im Powerplay und gingen so durch Philipp Schlager (6.) und Christoph Melischko (9.) bereits mit 2:0 in Führung. Die Dresdner nutzen die größeren Räume beim Spiel Vier gegen Vier, und konnten erst durch Hugo Boisvert (12.) den Anschluss und im zweiten Drittel durch Henry Martens den Ausgleich (30.) den Ausgleich erzielen. Damit war auch von der anfänglichen Nervosität der Eislöwen nichts mehr zu spüren. So bestand in den letzten Minuten des zweiten Drittels durchaus die Möglichkeit, selber in Führung zu gehen, aber auch der dritte Nachschuss verfehlte sein Ziel. Im Schlussabschnitt entschied wieder ein Mann das Spiel, der schon in den vorherigen Begegnungen entscheidend zum Erfolg der Wild Wings beigetragen hatte. Jason Pinizotto (46.) nutzte einen Abwehrfehler der Dresdner und konnte völlig frei stehend zum 3:2 für seine Farben ein netzen. Selbst hier hätten die Eislöwen in der Schlussminute der Partie nochmals den Ausgleich erzielen können, doch den Schuss von Sami Kaartinen pflückte Torhüter Steve Silverthorn mit einer starken Parade noch von der Linie. Aber auch Kai Kristian im Tor der Dresdner machte eine überaus gute Figur in diesem Spiel, 38 Saves bei 41 Torschüssen sprechen für sich. Das sah auch das Schwenninger Publikum so, die „Fliegenfänger“-Rufe, mit denen der junge Goalie bereits vor Spielbeginn begrüßt wurde, verstummten ab dem Anschlusstreffer. Bei der anschließenden Pressekonferenz meinte Trainer Axel Kammerer, dass er seine Mannschaft nun gut auf den Sonntag vorbereiten würde. Nach dieser Steilvorlage kam Eislöwen-Coach Thomas Popiesch nicht umhin, zu bestätigen, dass auch er davon ausgeht, am Sonntag nochmals in der Helios-Arena zum Spiel anzutreten. Axel Kammerer beeilte sich zwar, zu erklären, dass er selbstverständlich den Freitag gemeint hatte. Er kann allerdings sicher sein, dass sich die Eislöwen nicht kampflos ergeben werden.