Eislöwen bezwingen Pinguine Dresdner Eislöwen

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Die Anfangsminuten der Partie gehörten den angereisten Gästen, die die Eislöwen kaum aus dem eigenen Drittel herauskommen ließen. Die Überlegenheit nutzten die Pinguine in der 4. Minute, als sie durch Marian Dejdar in Führung gingen. Danach kamen die Hausherren immer besser in die Partie und nutzten ihr erstes Überzahlspiel zum Erfolg. Nach 22 Sekunden traf André Mücke (10.) zum Ausgleich. Das brachte Sicherheit und die Hausherren erarbeiteten sich in der Folgezeit vermehrt Spielanteile, standen stabil und konnten den Spielaufbau der Gäste bereits in der neutralen Zone kontrollieren. Der Erfolg stellte sich in der 18. Minute ein, als Jari Pietsch zur 2:1-Führung für die Eislöwen einnetzte.

Auch im Mittelabschnitt schenkten sich beide Teams nichts. Die Eislöwen spielten mit viel Druck nach vorn und konnten in der 24. Minute ihre Führung ausbauen: David Hájek ließ mit einem satten Schuss von der blauen Linie Brett Jaeger im Tor der Pinguine keine Chance. Mit diesem Vorsprung im Rücken hatten die Dresdner das Spiel im Griff und konnten den Gästen zumeist schon in der neutralen Zone die Scheibe abjagen, um Konter zu fahren. Nach einem Powerplay ohne Erfolg vollendete dann Jan Zurek in der 35. Minute, nach gelungenem Spielaufbau und Pässen von David Hájek und André Huebscher, zum 4:1.

Spannend wurde es im letzten Drittel: Zunächst konnten die Bremerhavener durch Marian Dejdar (46.) verkürzen. Die Eislöwen waren deutlich bemüht, den Abstand wieder herzustellen, versäumten es aber selbst hochkarätige Chancen im Tor der Gäste unterzubringen. In den Schlussminuten warfen die Seestädter alles nach vorn und erzielten in der 57. Spielminute durch Brendan Cook den Anschlusstreffer. Die Dresdner verteidigten den knappen Spielstand mit vollem Körpereinsatz und konnten diesen so bis zum Ende festhalten.

Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch: „Bremerhaven ist wahnsinnig stark rausgekommen. Nach dem Führungstreffer der Gäste war die Mannschaft gefragt. Sie hat es verstanden, aus den kleinen Möglichkeiten, die uns die Pinguine gestattet haben, Kapital zu schlagen.

Popiesch ergänzt: „Normalerweise rächt es sich, wenn man das fünfte Tor nicht macht. Heute aber hatten wir das Glück auf unserer Seite. Ich bin sehr froh über die drei Punkte.“


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