Eislöwen besiegen Falken im Penaltyschießen Dresdner Eislöwen

Eislöwen besiegen Falken im Penaltyschießen Eislöwen besiegen Falken im Penaltyschießen
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"Ich bin sehr froh, dass wir das Spiel im Penalty noch für uns entscheiden konnten. Wir sind über die gesamte Spieldauer dran geblieben und haben uns auch nicht von unserem Weg abbringen lassen, wenn nicht gleich alles funktioniert hat", sagte Eislöwen-Cheftrainer Thomas Popiesch. Bruce Becker hatte in der Verlängerung einen Check gegen den Kopf bekommen und wird sich nach seiner Rückkehr mit Verdacht auf Gehirnerschütterung in Dresden einer Kontrolluntersuchung unterziehen.

 

Die Partie hatte kaum begonnen, da wurde Eislöwen-Goalie Kevin Nastiuk bereits das erste Mal geprüft. Auch in Folge spielten die Hausherren ihre Überzahlmöglichkeiten gut aus. Max Prommersberger und Bruce Becker konnten auf der Gegenseite Martinovic im Falken-Tor nicht überwinden. Während ein Heilbronner noch für seinen von Sami Kaartinen bereits geschlagenen Goalie retten konnte, führte der direkte Konter durch einen Treffer von Mitch Versteeg aus dem Slot zur Führung der Gastgeber (4.). Die Eislöwen zeigten in den folgenden Minuten jedoch großen Einsatz, agierten aus einer gut auftretenden Verteidigung mit einem hohen Laufpensum. Kaartinen scheiterte erneut am Heilbronner Schlussmann, auch Christoph Ziolkowski konnte seine Gelegenheit nicht nutzen.

 

Das zweite Drittel begannen die Falken druckvoll und nutzten die erste Überzahlsituation des zweiten Abschnitts. Nach 24. Minuten konnte Sachar Blank die Scheibe zum 2:0 im Tor unterbringen. Während Carsten Gosdeck und Felix Thomas mit ihren Chancen scheiterten, war erneut Goalie Nastiuk mehrfach gefordert. "Kevin war heute wieder gut auf dem Posten, hat

uns mit seinen Aktionen im Spiel gehalten", schätzte Popiesch ein.

 

Obwohl die Eislöwen durch Marius Garten und Petr Macholda im Schlussabschnitt die ersten Möglichkeiten verzeichneten, störten die Gastgeber zunächst noch frühzeitig die Dresdner Angriffsversuche. Das Popiesch-Team gab läuferisch aber alles und wurde belohnt. Gosdeck gelang mit einem Treffer aus der Rückhand das 2:1 (51.). Die nächste Überzahl-Situation nutzten die Dresdner dann im dritten Schussversuch zum Ausgleich durch Tomi Pöllänen (54.)

Im Überzahl starteten die Eislöwen in die Verlängerung und kamen durch Kaartinen und Hugo Boisvert direkt zu zwei Großchancen. Gosdeck und Macholda trafen nur den Pfosten, so dass die Entscheidung im Penaltyschießen fallen musste. Gosdeck war es vorbehalten, den für die Eislöwen entscheidenden Penalty zu verwandeln.