Eisbären siegen standesgemäß bei den HuskiesDEL-Rekordchampion zu Gast in Kassel

Pierre-Cédric Labrie traf für die Eisbären Berlin gegen die Kassel Huskies.  (Foto: dpa/picture alliance)Pierre-Cédric Labrie traf für die Eisbären Berlin gegen die Kassel Huskies. (Foto: dpa/picture alliance)
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Für die Eisbären gespickt mit zahlreichen ehemaligen AHL- und NHL-Spielern war das Spiel der Auftakt von zwei Testspielen gegen hessische Teams. Am Samstag, nach nicht weniger als 19 Stunden steht die Partie in Bad Nauheim an. Verletzungssorgen auf Kasseler Seite (Joel Keussen, Marc Schmidpeter, Moritz Müller, Denis Shevyrin) sowie einem fehlenden Troy Rutkowski, der noch in Kanada weilt und wohl am 05. November zur Mannschaft stoßen soll, stand ein kompletter Kader der Eisbären gegenüber - nicht unbedingt die besten Vorzeichen. Die Huskies aber haben sich teuer verkauft. Von einem Klassenunterschied war nichts zu erkennen, auch wenn die Schussstatistik von 16:41 ein anderes Bild zeichnete. Kassel spielte mehr als nur mit und bot dem DEL-Rekordchampion aus einer starken Defensive mit nur fünf Verteidigern heraus einen ordentlichen Kampf bei der knappen 1:3 (1:2, 0:0, 0:1) Heimniederlage. Die Generalprobe zum Saisonstart in Frankfurt ist geglückt.

Nach anfänglichem Abtasten beider Teams begann das Spiel mit einem Paukenschlag: Der Berliner Ryan McKiernan spielte einen steilen Pass auf Lapierre und der konnte mit dem ersten Torschuss der Partie Jerry Kuhn überwinden. Kompromisslos aus spitzem Winkel jagte der Kanadier die Scheibe unter die Latte. Kassel wirkte keinesfalls geschockt und kam durch Ryan Olsen zur ersten Chance, dieser fand aber in Niederberger seinen Meister. Die Huskies in der Folge mit guten Chancen doch das zweite Tor machten die Eisbären in Person von Labrie, der einen Schuss von Ramage ins Kasseler Tor abfälschen konnte. Auch das schockte die Huskies nicht. Sie spielten weiter forsch, gewannen mehr und mehr Zweikämpfe und wurden dafür belohnt: Die Scheibe kam über Spitzner und Trivino vors Tor und Cameron verkürzte auf 1:2.

Berlin hatte in der Folge mehrere Powerplays, zwischenzeitlich auch fünf gegen drei, mit zahlreichen guten Chance. Aber Kassel hatte an diesem Tag einen hervorragend aufgelegten Kuhn im Tor. Die Berliner ließen die Scheibe laufen und ihre Klasse erkennen. Aber ein weiteres Tor konnten sie im zweiten Drittel nicht erzielen. Die Huskies verlegten sich auf das Konterspiel und tauchten durch einen Break von Cameron gefährlich vor Niederberger auf. Der Berliner Schlussmann sicherte die Führung als er eine starke Kombination von Trivino und einem Schuss von Spitzner mit der Fanghand entschärfen konnte. Insgesamt war das Kasseler Überzahlspiel überzeugend – die Mannen von Tim Kehler kamen immer wieder gut in die Box und konnten Torgelegenheiten kreieren. Niederberger aber war stets hellwach und die Berliner Defensive ließ kaum Nachschüsse zu.

Die ersten Minuten des Schlussabschnitts gehörten den Huskies. Cameron, Burns, Tramm, Spitzner - Chancen im Minutentakt. Kassel drängte auf den Ausgleich. Aber auch die Hauptstädter kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von Kuhn. Beim Lattentreffer von Mark Olver aus dem rechten Halbfeld hatten die Huskies Glück – Kuhn wäre machtlos gewesen. Am Ende stimmte für einen Moment die Zuordnung in der hessischen Defensive nicht, Lapierre und Streu standen frei vor Kuhn erzielten den 1:3-Endstand in der 59. Minute.

Tore: 0:1 (1:53) Lapierre (McKiernan), 0:2 (8:07) Labrie (Ramage, Espeland), 1:2 (17:25) Cameron (Spitzner, Trivino - 5:4), 1:3 (58:14) Streu (Lapierre)

Strafminuten: Kassel 14 - Berlin 6


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