Eisbären ringen Heilbronner Falken nieder

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Der Aufwärtstrend der Regensburger Eisbären setzt sich weiter fort. Durch einen

glücklichen, aber aufgrund des großen kämpferischen Einsatzes der Oberpfälzer

durchaus verdienten 2:1 Heimsieg gegen die Falken aus Heilbronn, reichten die

Hausherren nun auch die rote Laterne nach Landsberg weiter.

 

Wieder waren über 2000 Zuschauer in der Donau Arena zu Gast und sahen erneut

eine bis zuletzt äußert spannende Partie. Dabei hätten die Domstädter im ersten

Spielabschnitt durchaus schon alles klar machen können. Zuerst scheiterte in der

5. Minute Jason Miller am hervorragend aufgelegten Christian Rohde im

Heilbronner Kasten und auch Alexander Feistl kann den daraus resultierenden

Abpraller aus kurzer Distanz nicht im Gehäuse unterbringen.

 

Im

weiteren Verlauf des ersten Drittels bekamen die Gäste eine Strafzeit nach der

anderen aufgebrummt, aber die Regensburger taten sich gegen die äußerst kompakt

stehende Falkenabwehr unheimlich schwer. So verstrichen diese wichtigen Minuten,

ohne dass die Eisbären sich eine richtig gute Torchance herausarbeiten konnten.

In der 14. Minute hatten sie sogar Glück, als Bundesligadauerbrenner Frank

Petrozza mit seinem Alleingang an Patrick Couture scheiterte. Das Spiel nahm nun

an Fahrt auf und nur zwei Minuten später hatte Max Kaltenhauser wieder die

vermeintliche Führung der Eisbären auf dem Schläger, doch auch er verfehlte das

Gehäuse. So endeten die ersten zwanzig Minuten torlos und den Zuschauern war

klar, dass der heutige Abend mal wieder nichts für schwache Nerven werden würde.

 

Als die Regensburger nach vier gespielten Minuten des Mittelabschnitts wiederum

die Gelegenheit bekamen, sich im Powerplayspiel zu probieren, nutzten sie

endlich ihre Chance. Ervin Masek netzte in der 25. Minute zum 1:0 aus

Eisbärensicht ein. Fortan gab es gute Tormöglichkeiten im Sekundentakt zu

bewundern, doch beide Goalies präsentierten sich in prächtiger Verfassung.

 

In

der 38. Minute hätte Mike Wirll beinahe sogar auf 2:0 erhöht, doch er verfehlte

bei seinem Alleingang den Kasten von Christian Rohde. Besser machte es nur

Sekunden später Heilbronns Förderlizenzspieler Stefan Langwieder, als er den

Puck zum 1:1 Ausgleichstreffer über die Linie spitzelte.

 

So

startete diese durchwegs ausgeglichene Partie in die letzten zwanzig spannenden

Minuten. Der Eisbärenfan muss dieser Tage ohnehin Nerven wie Drahtseile haben,

denn wie bereits in der Vorwoche gegen Crimmitschau entwickelte sich der

Schlussabschnitt zur Zitterpartie.

 

Die Heilbronner kamen zunächst besser aus der Kabine und versuchten mit aller

Macht den Führungstreffer zu erzielen. Marcus Kink scheiterte mutterseelenallein

vor dem Tor stehend an Patrick Couture. In der 45. Minute fand Ervin Masek in

Christian Rohde seinen Meister. Als Peter Flache jedoch vier Minuten später ein

tolles Zuspiel des 40-jährigen Routiniers zum 2:1 verwerten konnte, stand die

Donau Arena Kopf.

 

In

der Folgezeit drehte sich das Spiel wieder und Patrick Couture musste sich einer

wahren Angriffswelle der gut eingespielten Gästeformationen erwehren. Das Glück

des Tüchtigen hatten die Hausherren in der 52. Minute, als einem Treffer der

Heilbronner wegen vorangegangenem Torraumabseits die Anerkennung verwehrt wurde.

 

Drei Minuten vor Spielende hatte erneut Mike Wirll die Chance mit seinem

Alleingang für die Vorentscheidung zu sorgen. Er wurde jedoch zu Fall gebracht

und Schiedsrichter Vogl entschied sofort auf Penalty. Peter Flache hätte

daraufhin beinahe seinen zweiten Treffer an diesem Abend erzielt, scheiterte

aber am gut positionierten Rohde. Die Schlussphase gehörte dann wieder den

Gästen, doch die Regensburger konnten diesen hauchdünnen Vorsprung durch viel

Engagement über die Zeit retten.

 

Ein besonderes Lob gebührt sicherlich den Spieler Christian Franz, Paul Flache,

Chris Heid und Jan Hemmes. Durch die Verletztenmisere bei den Eisbären, stellten

diese vier Akteure die komplette Verteidigung der Eisbären dar. Dass man dieser

Umstände zum Trotz dann gegen eine solch starke Truppe, wie es die Heilbronner

Falken nicht nur heute, sondern über den gesamten Saisonverlauf hinweg schon

sind, nur einen Gegentreffer zulässt, ist wahrlich aller Ehren wert.

 

Von Michael Pohl

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