Eisbären Regensburg zwingen Kassel Huskies erneut in die KnieDavid Booth wird bei 4:2-Erfolg zum Matchwinner

Matchwinner für Regensburg: David Booth. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Matchwinner für Regensburg: David Booth. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Im vierten Finalspiel zur DEL2-Meisterschaft konnten die Regensburger Eisbären wieder auf den zuletzt verletzten Ex-NHL-Spieler David Booth zurückgreifen. Dafür fehlte den Hausherren mit Tariq Hammond ihr defensivstärkster Verteidiger. Wie in den vergangenen Partien auch, sahen die 4712 Zuschauer in der ausverkauften Donau Arena ein hochklassiges Eishockeyspiel. Von Beginn an wurde von den beiden Teams ein enorm hohes Tempo an den Tag gelegt. Die Eisbären erspielten sich ein kleines Chancenplus, scheiterten jedoch am guten Brandon Maxwell im Kasseler Gehäuse. Auf der Gegenseite musste auch Tom McCollum die Seinen mehrmals im Spiel halten. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und Publikum und Spieler hatten kaum Zeit zum Luft holen. Trotz hochkarätiger Einschussmöglichkeiten blieb es nach den ersten zwanzig Minuten bei einem torlosen, aber leistungsgerechten Unentschieden.

Im Mittelabschnitt sollte dann insbesondere David Booth seine Extraklasse unter Beweis stellen. Zunächst war es Eisbären-Kapitän Nikola Gajovsky, der nach einer Passstafette von David Booth und Marvin Schmid alleine auf Brandon Maxwell zufuhr und dem Keeper keine Chance ließ (22.). Die knappe Führung der Regensburger sollte aber nicht lange Bestand haben. Wieder einmal war es Kassels Topscorer Ryan Olsen, der ebenfalls alleine vor Tom McCollum auftauchte und sich diese Chance nicht entgehen ließ (25.). Die passende Antwort hatte dann David Booth. Der Routinier ließ in unnachahmlicher Manier die Kasseler Verteidiger ganz alt aussehen und verlud dann auch noch Brandon Maxwell zum 2:1 (29.). In der 35. Minute war es wieder David Booth, der den nächsten gefährlichen Angriff einläutete. Dabei spielte er Marvin Schmid frei und dieser markierte den dritten Regensburger Treffer. Angesichts der Spielanteile ging diese Führung für die Eisbären durchaus in Ordnung. Die Gäste versuchten zwar in der Folge, den schnellen Anschluss zu erzielen, konnten Tom McCollum zunächst jedoch nicht mehr überwinden. Die Fans der Kasseler machten ihrem Ärger über die Leistung ihrer Schützlinge lautstark Luft und hofften in den letzten zwanzig Minuten auf eine Steigerung.

Der Schlussabschnitt sollte dann für die Schlittenhunde tatsächlich optimal beginnen. Die Regensburger versäumten die Befreiung aus dem eigenen Drittel und Ryan Olsen nahm dieses Geschenk nach 21 gespielten Sekunden dankend an. Aber selbst durch das frühe 2:3 ließen sich die Regensburger nicht beirren und suchten ihr Heil weiterhin in der Offensive. Dabei versäumten sie es jedoch, für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Vielmehr begann in der Schlussphase das große Zittern, als Jakob Weber auf die Strafbank musste. Mit einer großen Energieleistung überstanden die Regensburger diese brenzlige Situation und machten ihrerseits in der 59. Minute alles klar. Topscorer Andrew Yogan schloss trocken ab und sorgte damit für einen Freudentaumel bei den Fans der Eisbären. Am Sonntag steigt Spiel 5 in Kassel und man darf gespannt sein, ob sich genau wie in den vorangegangenen Partien weiterhin die Heimmannschaft durchsetzen wird.


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