Eisbären klettern nach 5:1 gegen Bremerhaven auf Platz drei

Regensburg: Eisbären scheitern an Rostislav HaasRegensburg: Eisbären scheitern an Rostislav Haas
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Einen ganz wichtigen Sieg konnten die Eisbären aus Regensburg am Dienstagabend

gegen den direkten Konkurrenten aus Bremerhaven einfahren. Mit 5:1 gewannen die

Hausherren das Nachholspiel und kletterten somit auf Platz 3 der Tabelle.


Erste Aufregung unter den Fans gab es jedoch bei der Bekanntgabe des

Hauptschiedsrichters. Der in Regensburg nicht ganz unumstrittene Franz-Josef

Trainer aus Bad Aibling sollte diese, für die Eisbären so wichtige Partie,

leiten. Und wieder einmal mussten die Hausherren einen Großteil des Spiels in

Unterzahl bestreiten. Doch heute waren die Regensburger in blendender Verfassung

und konnten mit großem Kampfgeist ein Gegentor in numerischer Unterlegenheit

vermeiden. Zwar musste man ohne die verletzten Shawn Heaphy und Josh MacNevin

antreten, ließ aber dennoch keinen Zweifel daran aufkommen, welche Mannschaft

heute die Spielbestimmende in der Donau Arena sein sollte.


Von Anfang an nahmen die Hausherren das Heft in die Hand und erspielten sich

reihenweise gute Möglichkeiten. In der 6. Minute dann der hochverdiente Führungstreffer

für die Regensburger. Brent Gauvreau erzielte in Unterzahl das 1:0. Einen hohen

Pass von Rudi Gorgenländer vors Tor nahm der Kanadier Volley und ließ dem

verdutzten Greg Gardner im Bremerhavener Kasten keine Chance. In der 17. Minute

war es erneut Gauvreau, der sich für das 2:0 verantwortlich zeichnete. Hierbei

nutzte er einen Fehler von Greg Gardner, der seinen Schlenzer aus spitzem Winkel

passieren ließ.


Wie schon beim letzten Heimspiel gegen Weißwasser fiel der 1:2 Anschlusstreffer

der Gäste in der 24. Minute. Der ansonsten tadellos haltende Eisbärengoalie

Markus Janka spielte hinter dem eigenen Kasten den Puck einem Bremerhavener

genau auf den Schläger und Stephen Kraft konnte den darauffolgenden Pass vors

Tor eiskalt verwandeln. Doch nur zwei Minuten später hatte Felix Schneider die

passende Antwort. Sein 3:1 aus halblinker Position stellte den Pausenstand nach

zwei Dritteln her, obwohl Roman Weilert und erneut Felix Schneider in der

Folgezeit klarste Torchancen ungenutzt ließen.


Von Neuzugang Mark Woolf war bis dato dagegen wenig zu sehen, doch in der 43.

Minute sorgte er mit seinem 100. Tor im Regensburger Trikot für das

vorentscheidende 4:1. Danach brachten die Eisbären den Vorsprung souverän über

die Zeit. Sieben Sekunden vor dem Spielende setzte Jason Miller mit seinem

Treffer zum 5:1 den Schlusspunkt unter eine aufgrund der vielen Strafzeiten

recht zerfahrenen Partie.


Am Freitag dürfen die Eisbären beim Schlager in Straubing wie immer mit großer

Unterstützung der mitreisenden Fans rechnen. Nur zwei Tage später kommt es

dann zum nächsten Kracher, wenn man in der sicherlich proppenvollen Donau Arena

auf die Landshut Cannibals trifft.