Eine kämpferisch gute Leistung

Grizzlies stärker als EisbärenGrizzlies stärker als Eisbären
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Eine kämpferisch gute Leistung boten die dezimierten Grizzly Adams Wolfsburg bei der 1:2 (0:0,0:1,1:0,0:1)-Niederlage nach Penaltyschiessen am gestrigen Sonntagabend gegen den EV Regensburg. Das Skoda-Team musste auf die gesperrten Todd Simon und Tim Regan sowie auf die verletzten Chris Rogles, Alexander Genze und Preston Callander verzichten. Jesse Fibiger erzielte das Tor für die Niedersachsen zum zwischenzeitlichen Ausgleich. Den Ausfall von fünf Leistungsträgern steckte der EHC erstaunlich gut weg und setzte das auswärtsstärkste Team der Liga von Beginn an unter Druck. Trotz guter Chancen durch Lars Brüggemann, Christoph Wietfeldt und vor allem Jan Zurek ging es torlos in die erste Pause. Als im zweiten Drittel auch Jesse Fibiger, Marcus Sommerfeld und erneut Zurek mit Großchancen am guten Markus Janka im Tor der Oberpfälzer scheiterten, nahm Gäste-Trainer Erich Kühnhackl eine Auszeit, um sein Team zu beruhigen. Anscheinend fand er die richtigen Worte, denn seine Truppe ging mit ihrer ersten richtigen Chance in Führung. Enrico Kock traf in der 38. Spielminute nach einem Konter. Bis zur 56. Spielminute mussten die Grizzlys warten, ehe Fibiger im Powerplay den längst überfälligen Ausgleich erzielte. Während einer knapp 90 Sekunden dauernden 5-3 Überzahlsituation hatten die Hausherren die riesige Gelegenheit zur Führung, doch die Eisbären verteidigten geschickt und retteten das Unentschieden in die Verlängerung. Dort hatte in der 64.Minute Wietfeldt Pech, dass sein Treffer aufgrund eines vorangegangenen Handpasses nicht gegeben wurde. Im Penaltyschiessen trafen zunächst Sommerfeld und Mark Kosick für Wolfsburg sowie Daniel Ström und Brent Gauvreau für Regensburg. Nachdem erneut Ström und Kosick trafen, sorgte Shawn Heaphy mit dem entscheidenden Penalty für den Extrapunkt für die Gäste.