Ein Sieg mit Wehmut für die Löwen Frankfurt im Spitzenspiel gegen FreiburgFrankfurt mit erstem siegreichem Wochenende der Saison

Den vierten Sieg in Folge gab es am Sonntagabend für die Löwen Frankfurt zu bejubeln. (Foto: dpa/picture alliance)Den vierten Sieg in Folge gab es am Sonntagabend für die Löwen Frankfurt zu bejubeln. (Foto: dpa/picture alliance)
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In einem erwartet engen Spiel führten die Löwen bis sechs Minuten vor Schluss, bis die Badener Gäste noch ausgleichen konnten. Wie gewonnen, so zerronnen, dürften die Löwen fortan gedacht haben: Ließ man bis dahin wenig zu und dominierte über einige Strecken das Spiel, profitierten die Wölfe beim Anschlusstreffer von einem Missverständnis beim Wechseln der Frankfurter. Das Glück schien der Mannschaft vom Main insgesamt weniger hold: Kurz vor dem Gäste-Anschluss traf Ferraro nur die Unterkante der Latte und versäumte es damit, den vermeintlichen Schlusspunkt im Sinne der Löwen zu setzen.

Auch in der Verlängerung, die auf beiden Seiten Chancen bot, wurde kein Sieger ermittelt. Erst im Penaltyschießen egalisierte Collberg mit einem starken Rückhand-Treffer die Freiburger Führung und der an diesem Wochenende aus dem Verletzten-Lazarett zurückgekehrte Löwen-Kapitän Adam Mitchell sicherte den Extrapunkt.

„Natürlich ist es ärgerlich, dass wir den einen Punkt hergeschenkt haben, andererseits zeigt das aber auch Moral, wenn wir das Spiel quasi hergegeben haben und den Ausgleich kassieren, den Sieg nach Penaltyschießen noch durchzuziehen. Das ist für uns sehr wichtig für den Augenblick und wir freuen uns über die fünf Punkte am Wochenende“, kommentiert Manuel Strodel den Sieg – wenngleich die Gäste aus Freiburg trotz des Rückstandes ebenfalls Moral bewiesen und sich zurück ins Spiel kämpften.

Dennoch steht für die Löwen Frankfurt damit das erste Wochenende ohne Niederlage: „Wie ich eben schon gesagt hab, ist es für uns sehr wichtig, zwei Siege am Wochenende einzufahren, auch wenn es „nur“ im Penaltyschießen war. Wir müssen 60 Minuten konstant unser Spiel runterspielen. Dann kommt das Selbstvertrauen, dann kommt das Scheibenglück, dann werden wir weitere Spiele gewinnen“, ergänzte Strodel nach dem Spiel.

Auch sein Trainer Olli Salo schlug in dasselbe Boxhorn: „Nächste Woche müssen wir wieder arbeiten. Wir sind immer noch am Anfang der Saison. Ja, jeder Punkt ist wichtig, und wir spielen natürlich für den Sieg. Wichtiger jedoch ist zuerst das Wie. Wir haben dieses Wochenende gesehen, dass wir die Scheibe halten können. In diese Richtung bin ich sehr zufrieden. Klar, mich ärgert der eine verlorene Punkt, aber mit fünf von sechs Punkten können wir zufrieden sein.“

Mit einer stimmigen Moral und einem erfolgreichen Wochenende reisen die Löwen am kommenden Sonntag also zum Derby in die angrenzende Wetterau, wo der gut in die Saison gestartete EC Bad Nauheim wartet und aktuell mit rund 2,2 Punkten pro Spiel den besten Punkteschnitt der Liga aufweist. Die Löwen dürften also gewarnt sein und wollen das Lokalderby natürlich erfolgreich für sich bestreiten, während die Kurstädter ihren starken Saisonstart mit einem Heimsieg krönen wollen. Unwahrscheinlich ist, dass die Löwen ihr für Freitag angesetztes Heimspiel gegen den EC Bad Tölz austragen können; die Tölzer befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne und bestritten an diesem Wochenende kein Spiel.

Für den EHC Freiburg geht es am nächsten Wochenende ebenso gegen den EC Bad Nauheim, allerdings bereits am Freitag in der heimischen „Echte Helden Arena“, sowie am Sonntag in den Sahnpark nach Crimmitschau. 


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