Ein Angstgegner und zwei Aufsteiger

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Inklusive des kommenden Dienstags müssen die Moskitos Essen dreimal zum Schläger greifen. Am Freitag geht es zum EV Landsberg 2000, bei dem es in der vergangenen Saison nicht viel zu holen gab. Gestützt auf die starken Förderlizenz-Keeper Boris Ackers und Dennis Endras brachten die Lechstädter den Moskitos in den Heimspielen zwei Niederlagen bei. Mit sieben Punkten aus vier Spielen ist Landsberg besser gestartet als die Moskitos und wird sicher auch im Heimspiel keine Punkte lassen wollen. Andrew McPherson, der Top-Scorer der letzten Saison, kann den Lechstädtern dabei nicht mehr helfen, ihn zog es im Sommer in die DEL zu den Straubing Tigers, auch der Ex-Essener Alexej Dmitriev, der per Förderlizenz von Iserlohn für Landsberg spielberechtigt war, ist nun in der DEL bei den Kölner Haien angekommen.

Im Heimspiel empfangen die Moskitos die EVR Tower Stars aus Ravensburg. Der Verein, der vor kurzem noch auf einer offenen Eisfläche zu den Schlägern griff, ist ähnlich wie die Moskitos gestartet. Am ersten Wochenende gab es für die Tower Stars vier Punkte nach Penaltysiegen gegen die Schwenninger Wild Wings und bei den Regensburger Eisbären. Das zweite Wochenende ging für den Aufsteiger in die Hose, jeweils mit 1:3 unterlag die Holzmann-Truppe in Landsberg, zu Hause gegen Top-Favorit Kassel ging man mit dem gleichen Ergebnis als Verlierer vom Eis. Mit Leonardo Conti haben die Ravensburger einen ganz erfahrenen Mann zwischen den Pfosten, der bereits langjährige Erfahrung von vielen hochklassigen Stationen in deutschen Ligen vorweisen kann. Auch in der Defensive setzt Trainer Georg Holzmann auf bewährte Kräfte. Roman Veber, Brad Bagu, Rudi Gorgenländer sind alles altbewährte Kräfte, dazu konnten die Ravensburger mit Raphael Kapzan einen guten jungen Mann von den Straubing Tigers loseisen. Die Offensive der Tower Stars dürfte auf Jeff Richards zugeschnitten sein, und mit Petri Kujala kommt es zu einem Wiedersehen mit einem Stürmer, der in alten Moskitos-Zeiten schon wusste wo das Tor stand.

Gleich am kommenden Dienstag müssen die Moskitos gegen den nächsten Aufsteiger ran. Beim Überraschungs-Tabellendritten Heilbronner Falken dürfte es sicherlich nicht ganz einfach werden zu punkten. Verloren die Falken das erste Saisonspiel noch knapp bei Tabellenführer Landshut, so setzte die Truppe von Rico Rossi im ersten Heimspiel direkt eine Duftmarke, der EHC München wurde glatt mir 4:0 abgefertigt. Knapp mit 1:0 gewannen die Falken das zweite Heimspiel bevor an der Nordsee der nächste Coup gelang, beim REV Bremerhaven gewann man glatt mit 6:4 und setzte sich in der noch jungen Tabelle hinter Landshut und Kassel auf Platz drei. Dabei beschert die Kooperation mit den Mannheimer Adlern echte Vorteile, neben Danny aus den Birken konnten die Heilbronner auch auf die Dienste so bewährter Kräfte wie Ilpo Kauhanen zurückgreifen. Im Sturm der Falken teilen sich einige Akteure den ersten Scorer-Platz, Jean-Fancois Caudron, Derek Edwardson, Luigi Calce und Konstantin Firsanov gehen allesamt mir drei Punkten in die nächsten Spiele. Dabei wird es ebenso ein Wiedersehen mit dem in Essen noch sehr beliebten Luigi Calce geben, wie auch mit Patrick Strauch und Torsten Ankert.

Doch den letzten Informationen zufolge wird das kommende Wochenende nicht nur wegen der beschriebenen Umstände schwierig, wie heute bekannt wurde fällt Markus Hätinen aus. „In der Mannschaft geht eine Virusinfektion um, Markus spielt schon seit drei Wochen mit dieser Infektion, er wollte auch am Wochenende spielen aber die Ärzte haben nein gesagt“, so Essens Trainer Jari Pasanen zur Situation. „Auch Benedikt Kastner hatte den Virus, kommt aber langsam wieder auf die Beine, Calle war dabei“, so der Coach. Nun ist de Kooperation mit den DEG Metro Stars gefragt, Jochen Reimer wird auch sicherlich an diesem Wochenende für die Moskitos spielen, „ich weiß aber noch nicht wann genau, da müssen wir noch telefonieren, aber Daniel Wrobel will auch unbedingt spielen“, so Pasanen. Nicht ganz zufrieden zeigte sich der Couch zudem mit seinen vermeintlichen Leistungsträgern: „Ich war etwas überrascht, die jungen im Team wollten immer alles umsetzen, bei ein paar Leistungsträgern hatte ich mir mehr versprochen, aber das haben wir intern angesprochen. Wir haben nur gute Chancen, wenn alle an die Leistungsgrenze gehen.“ Einer, der sich selbst zu viel Druck gemacht hat, dürfte Matt Hubbauer sein. Er rutscht in die zweite Reihe, dafür erhält ein Jungtalent eine Chance, Arturs Kruminsch wird in Landsberg an der Seite von Bartek und Beuker in der ersten Sturmformation spielen. Geplant ist überdies, dass Christopher Schadewaldt seine ersten drei Spiele in dieser Saison in Hannover macht, „wenn nicht mehr Leute ausfallen, werden wir ihn an die Indians abgeben für die drei Spiele, da bekommt er Spielpraxis, was uns auch hilft.“ Ein weiterer Spieler, dessen Weg bald in die Oberliga führen könnte, kann Maris Kruminsch sein, „auch er hatte einen Virus, wenn es möglich ist, möchten wir ihm lieber in der Oberliga für einige Spiele mit einer Förderlizenz Spielpraxis geben, das hilft allen mehr.“ Und zum Abschluss hatte der Trainer dann auch noch Worte an die Fans: „Tut mir leid, dads ich gestern nicht beim Stammtisch war, ich hatte durch die Situation so viel um die Ohren, dass ich es nicht geschafft habe. Ich komme aber bestimmt zu einem der nächsten Stammtische.“

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