EHC verschenkt die Tabellenführung

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Am Freitag stand für den EHC ein ganz besonderer Gegner auf dem Programm. Die Joker vom ESV Kaufbeuren. Beim ersten Aufeinandertreffen am Münchner Oberwiesenfeld zeigte der EHC vor der „Vollen Hütte“ eine wahre Glanzleistung, als er mit 7:1 gewann.

Auch jetzt wollte der EHC dieser Leistung in nichts nachstehen, obwohl der EHC München weiter auf einige Leistungsträger, wie David Wrigley, Martin Schymainski und Kapitän Andi Raubal, verzichten musste. Dennoch dauerte es gerade zwei Minuten, bis Chris Bahen Dylan Gyori vorbildlich vor dem Slot bediente und dieser lässig zum 1:0 einschob. Weiterhin spielte der EHC mit viel Power und Geschwindigkeit, so wie man es anfangs der Saison bewundern durfte. Kurz danach gelang dann durch Patrick Seifert das 2:0 für den EHC. Daraufhin fielen im 5-Minuten Takt weitere Tore. So hämmerte Münchens Kevin Lavallee den Puck per Rückhand ins Tor der Joker. Kurz vor der 1.Pause nutzte dann Münchens Urgestein Neville Rautert eine Überzahl und traf zum 4:0 Pausenstand.

Im 2.Drittel wirkten die Joker dann etwas sortierter. Trotzdem konnten sie das 5:0 des EHC durch Neville Rautert nicht verhindern. Als dann in der 30. Spielminute Mario Jann auf die Strafbank musste, nutze diese Mats Lindmark zum 5:1. Eben dieser war es, der dann in der 34. Spielminute erneut eine Überzahlsituation nutzte und zum 5:2 traf, welches gleichzeitig der Pausenstand war.

Im letzten Drittel schaltete der EHC dann einen Gang zurück und ließ die Gäste wieder etwas ins Spiel kommen. Aber in der 54. Spielminute versetzte dann erneut Neville Rautert den Gästen den Todesstoß und traf zum 6:2 Endstand für den EHC München. Derweil appellierten dann die EHC Fans an den Vorstand, EHC Pressesprecher Carsten Zehm nicht einfach so gehen zu lassen, der ja mit der Vereinsführung nach wie vor im Clinch steht.

Am Sonntag hieß dann der Gegner für den EHC: Ravensburg Tower Stars. Auch dies versprach eine spannende Partie zu werden, da Ravensburg auf Platz 3 der Tabelle steht. So war auch der erste Durchgang mehr vom gegenseitigen Abtasten geprägt, denn von hochklassigem Eishockey. Im zweiten Drittel dauerte es jedoch nur 38 Sekunden, bis Ravensburgs Ash Goldie ein Powerplay ausnutzte und zum 1:0 für die Gastgeber einnetzte. Nur ca. 4Spielminuten später war es dann Ben Thomson, der nach Vorarbeit von Ash Goldie zum 2:0 für die Tower Stars traf. Trotz zahlreicher Bemühungen fand der EHC München nicht wirklich ins Spiel und so ging es mit eben diesem 2:0 in die 2.Drittelpause. Im letzten Drittel nutzte dann Peter Boon nach nur 91Sekunden die Gunst der EHC Verteidigung und versenkte die Scheibe zum 3:0 für Ravensburg. Der EHC erschien bei diesem Spiel vollkommen hilflos und ohne wirklich zwingende Chancen und ohne Spielvermögen in Unterzahl. So nutzte in der 59. Spielminute erneut Ben Thomson eine Überzahlsituation und traf zum 4:0 Endstand für die Tower Stars.

Mit dieser folgenschweren Niederlage wird der EHC bei normalem Spielverlauf am Dienstag die Tabellenführung verlieren, da an eben diesem Dienstag Schwenningen sein Nachholspiel gegen die Lausitzer Füchse bestreiten wird, welches am Freitag wegen technischen Problemen der Gäste nicht stattfinden konnte.

Am letzten Hauptrundenwochenende geht es dann für den EHC zu den Wölfen aus Freiburg und am Sonntag steht das letzte Heimspiel der Hauptrunde gegen die Heilbronner Falken auf dem Programm. (Jens Rohra)


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DEL2 Hauptrunde

Freitag 01.03.2024
Bietigheim Steelers Bietigheim
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Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau
Ravensburg Towerstars Ravensburg
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Lausitzer Füchse Weißwasser
Dresdner Eislöwen Dresden
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EC Bad Nauheim Bad Nauheim
Selber Wölfe Selb
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Krefeld Pinguine Krefeld
EV Landshut Landshut
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Eisbären Regensburg Regensburg
EHC Freiburg Freiburg
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ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
Kassel Huskies Kassel
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Starbulls Rosenheim Rosenheim
Sonntag 03.03.2024
Krefeld Pinguine Krefeld
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Ravensburg Towerstars Ravensburg
Starbulls Rosenheim Rosenheim
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EHC Freiburg Freiburg
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren
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Bietigheim Steelers Bietigheim
Lausitzer Füchse Weißwasser
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Kassel Huskies Kassel
Eisbären Regensburg Regensburg
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Selber Wölfe Selb
EC Bad Nauheim Bad Nauheim
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