EHC Olten gewinnt NH Hoteles-Cup

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Der Cup war in Reichweite und wie in einem echten Endspiel üblich, gingen beide Teams engagiert zu Werke. Die Schweizer vielleicht etwas zu forsch: HSR Lehnart sah sich gezwungen, Strafen gegen die Eidgenossen auszusprechen und die Eislöwen konnten schon in der dritten Minute in doppelter Überzahl in Führung gehen. Der Puck lief flüssig im Powerplay, Kapitän Patrick Jarrett erspähte die Lücke und netzte von rechts ins kurze Eck ein. Die Hausherren spielten auch in der Folgezeit konzentriert, aber auch aggressiv und respektlos und hatten sogar in eigener Unterzahl einen weiteren Treffer auf dem Schläger. Dieser sollte aber erst in der 17. Minute erneut in Überzahl fallen. Abermals machte Patrick Jarrett kurzen Prozess und hämmerte aus Höhe des Bullykreises die Scheibe scharf und platziert in die Maschen.

Das zweite Drittel begannen die Eislöwen in Unterzahl und verbrachten auch die meiste Zeit des Mittelabschnitts mit einem oder zwei Mann weniger auf dem Eis. Das Penalty-Killing sah stabil aus, die Hausherren ließen die Gäste selten zum Abschluss kommen. In der 32. Minute konnte aber trotz allen Bemühungen Patrick Annen bei  doppelter Überzahlspiel aus spitzem Winkel den Anschlusstreffer erzielen. Das ständige Spielen in Unterzahl kostete Kraft, die Schweizer konnten vermehrt das Geschehen auf dem Eis bestimmen und in der 38. Minute einen Konter mit dem Ausgleich abschließen, als Martin Wüthrich einen schönen Querpass  von Simon Schnyder annahm und Eislöwen-Goalie Kellen Briggs keine Chance ließ.

Zu Beginn des letzten Drittels hatten nun die Eislöwen wiederum die Möglichkeit, in numerischer Überlegenheit abermals in Führung zu gehen. Aber die Gäste hatten in Unterzahl zu alter Stärke wieder gefunden und ließen den Eislöwen auch im Spiel Fünf gegen Fünf keine Atempause mehr. Sie bissen sich im Drittel der Eislöwen fest und versuchten Fehler zu erzwingen. Trainer Thomas Popiesch setzte 18 Sekunden vor Schluss alles auf eine Karte und nahm den Torwart vom Eis, allerdings ohne Erfolg. Die Entscheidung muste also abermals im Penaltyschießen her. Hier konnte kein Schütze der Eislöwen einen Treffer verbuchen, Mirko Blumenthal machte mit seinem Tor den Sieg und den Cupgewinn für den EHC Olten klar.  Glückwunsch an dieser Stelle an die Powermäuse zum verdienten Turniertitel. Olten war im gesamten Turnier die prägende Mannschaft und gewann nicht umsonst alle Partien.

Im Spiel am Nachmittag konnte sich der Aalborg Bk mit 6:3 gegen den HK Sanok durchsetzen. Nach einer 6:1 Führung ließ man den polnischen Gästen noch einmal Zeit und Raum, um durch zwei Tore innerhalb von 24 Sekunden aufzuschließen, am Erfolg der Dänen war allerdings nicht mehr zu rütteln..


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