EHC München: Halbzeitbilanz mit Licht und Schatten

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Halbzeit in der Bundesliga. Mit dem 1:3 gegen Essen hat der

EHC München als Aufsteiger die erste Hälfte der Doppelrunde mit einer

Niederlage beendet. Die bisherige Bilanz weist lichte, ebenso wie mit Schatten

behaftete Momente aus. Hockeyweb sprach mit Christian Winkler, Münchens

sportlichem Leiter.

Herr Winkler, der EHC steht auf Rang 12

der Tabelle, die Play Offs sind außer Sichtweite. Wie zufrieden sind Sie mit

dem bisherigen Saisonverlauf ?


Wir sind mit der Zielsetzung

Nichtabstieg in die Saison gegangen. Wir wussten, dass es als Aufsteiger nicht

leicht sein würde in dieser Liga. Vielleicht haben wir uns von der tollen

Vorbereitung etwas blenden lassen. Der Beginn war ein klassischer Fehlstart,

dann haben wir uns gefangen. Jetzt spielen wir das, was wir können. Sicher wären

wir gerne dem achten Platz näher; es waren allerdings auch einige enge Spiele,

knappe Niederlagen dabei.

Was gibt es Positives

herauszustreichen ?


In erster Linie unsere beiden Torhüter.

Daneben den Zusammenhalt innerhalb des Teams. Die Mannschaft ist bestens intakt.

Sicher auch, wie wir nach dem Fehlstart zurückgekommen sind.

Vermutlich gibt es auch weniger

Erfreuliches……


An unserer Konstanz gilt es zu feilen.

Es muss einmal gelingen, drei Spiele in Folge zu gewinnen. Aber das wollen

andere Mannschaften natürlich auch. Freilich sind auch einige Spieler bislang

hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Aber ich stehe voll hinter jedem

einzelnen Spieler…..wie auch hinter dem Trainer.

Sie haben das Thema bereits

angesprochen. Bei welchen Spielern sehen Sie Luft nach oben im

Leistungspotenzial, welche Akteure sind im Soll ?


Absolut im Soll sind wie bereits erwähnt

unsere beiden Torhüter. Auch Floppo Zeller muss man nennen und Manuel Hiemer,

der eine riesige Saison spielt. Weniger optimal für uns waren die

Leistungsschwankungen bei Mike Burman und Rich Bronilla, die aber unter anderem

auch von den jeweiligen Verletzungen zu Saisonbeginn rühren. Beide geben

trotzdem ihr Bestes. Lustlosigkeit, wie von einigen Fans bisweilen kolportiert

kann ich nicht ausmachen .Im Gegenteil !

Thema Zuschauerzahlen. Der bisher

erreichte Schnitt kann den Verein nicht wirklich glücklich machen. Ist

Eishockey in München wirklich nicht mehr vermittelbar oder liegt es vielleicht

an der Spielweise der Mannschaft ? Die angesetzten 2000 Besucher im Mittel

scheinen Utopie.


Der ausbleibende Erfolg leistet hier

in München sicher seinen Beitrag. Der Zuschauer kommt einfach eher, wenn wir öfter

gewinnen. Wir sollten diesen Faktor aber am Ende der Saison abrechnen.

Ausbleibende Zuschauer erfreuen in

den seltensten Fällen die Sponsoren. Gab es da schon Kritik seitens der Gönner

? Wer trägt eine eventuelle Unterdeckung ?


Von den Sponsoren gab es keine Kritik.

Im Gegenteil. Einige haben ihr Engagement sogar noch etwas aufgestockt, einer

ist neu hinzugekommen. Sollte es eine Unterdeckung geben, müssen wir uns

zusammensetzen und schauen, wie wir das auffangen können.

Nach wie vor ist eine

Kontingentstelle unbesetzt. Möchte man das sich hier das Geld im Hinblick auf

die Reduzierung der Ausländerpositionen kommende Saison sparen oder wird der

EHC ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt aktiv ?


Grundsätzlich ist die Verpflichtung

eines weiteren Stürmers angedacht. Aber wie früher schon erwähnt, nur einer,

der uns wirklich helfen kann. Schnellschüsse wird es nicht geben.

Die Liga hat einstimmig für die

Reduzierung der Planstellen für Spieler aus dem Ausland gestimmt. Für einen

Verein wie München aufgrund der Rückstände im Nachwuchs sicher kein

erkennbarer Vorteil ?


Ich habe mich gefreut, dass die

Vereine bei diesem Thema einig waren. Man muss hier die Gesamtheit des Ganzen

sehen. Ich denke, es gibt genügend gute deutsche Spieler, auf die nunmehr verstärkt

zurückgegriffen wird. Die Gefahr einer signifikanten Teuerung dieser Spieler

sehe ich nicht. Zudem werden wir wieder verstärkt deutsche Torhüter in den

oberen Ligen sehen.

Das Gespräch führte Oliver Rabuser

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