Dylan Gyori: „Unser Ziel ist die DEL!“

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Heute

stellen wir Ihnen einen der Leistungsträger des EHC vor, auf den

sowohl Chefcoach Pat Cortina, als auch der EHC München schon seit

langer Zeit bauen konnten: Dylan Gyori. Der 32-jährige Kanadier ist

einer der Spieler, den man sich als Trainer und als Fan nur wünschen

kann. Auch wenn er nicht der Typ ist, der durch großes

Medienaufsehen oder durch übermäßig viele Tore auffällt, so ist

er einer der Spieler, die im stillen Kämmerlein an sich arbeiten und

durch ihren Teamgeist und Spielübersicht der Mannschaft enorm

helfen. Hockeyweb traf Dylan Gyori vor dem Mannschaftstraining zu

einem Interview, um einiges über seinen Eishockey-Werdegang und

seine weiteren Ziele zu erfahren.

Dylan,

mit welchem Alter haben Sie angefangen, Eishockey zu trainieren?

Mit

welchem Alter ich genau begann mit Eishockey zu spielen, weiß ich

nicht mehr genau, aber mit ca. 2 Jahren habe ich zum ersten Mal

Schlittschuhe an den Füßen gehabt und meine ersten Erfahrungen auf

dem Eis gesammelt.

Von einem früheren kanadischen Eishockeytrainer habe ich erfahren, dass

man in Kanada zuerst mit Eiskunstlauf beginnt und dann zum Eishockey

übergeht. War das bei Ihnen auch so?

(lächelnd)

Nein, ich habe ganz normal Schlittschuhlaufen gelernt und bin dann

nach einiger Zeit zum Eishockey gekommen. Jedoch ist es in Kanada

tatsächlich größtenteils üblich, dass man mit Eiskunstlauf

anfängt, denn dort lernt man diese Grundfähigkeiten des Eislaufens,

die einem dann später in jeder Hinsicht nützlich sind.

Wie

sind Sie überhaupt zum Eishockey gekommen?

Als

mich meine Eltern zum ersten Mal auf Schlittschuhe „gestellt“

haben, wusste ich bereits, dass ich Eishockeyspieler werden würde.

Zumal ich auch als Kind die Spiele der Edmonton Oilers verfolgt und

die Spieler bewundert habe. Schließlich war es einfach mein Traum

Eishockey zu spielen.

Kanada

gilt ja generell als Eishockey begeistert. Ist Ihre Familie ebenso

begeistert vom Eishockey?

Eigentlich

nicht so, wie man es von den Kanadiern gewohnt ist. Sie schauen zwar

regelmäßig Eishockey im Fernsehen, aber sowohl mein Vater als auch

meine übrige Familie spielen selber nicht aktiv So war ich

gewissermaßen ein Eishockey-Pionier in meiner Familie, als ich mich

dazu entschied, mit dem Eishockey spielen anzufangen.

Was

für einen Eindruck haben Sie von dem Eishockey in Deutschland im

Vergleich zu Kanada?

In

Deutschland wird Eishockey weniger hart und körperbetont gespielt

als in Kanada und hier in Deutschland sind die Fans viel lauter als

drüben. Das liegt daran, dass die Fans in Kanada das Spiel „ruhig“

analysieren. Es ist ungefähr so, wie hier in Deutschland beim

Fußball.

Haben

Sie einen Lieblingseishockeyspieler bzw. ein Idol?

Heute

eigentlich weniger. Ich bin ja in den 80ern geboren und als Kind war

ich Fan von Mark Messier und Wayne Gretzky. Den einzigen Spieler, den

ich wirklich heute bewundere, ist Alexander Ovechkin. Er ist nicht

nur ein Eishockeyspieler, hat nicht nur Eishockey im Kopf, sondern er

ist einfach auch menschlich ein toller Typ, der auch mal Witze machen

und lachen kann und das ist genauso wichtig wie gutes Eishockey zu

spielen.

Was

sind Ihre weiteren Ziele für die Zukunft?

Ich

denke, sowohl mein größtes Ziel als auch von dem Team ist, dass

wir in die DEL aufsteigen, aber jetzt gilt es natürlich erst einmal,

das Finale zu gewinnen. Das wäre eine große Herausforderung für

mich.

Letzte

Frage: Wenn heute ein junger Eishockeyspieler nach Tipps für seine

Zukunft fragen würde, was wäre Ihre Antwort?

Das

Wichtigste ist, dass man Spaß am Eishockey hat und dass man auch in

schlechten Zeiten weiter am Ball bleibt. Wenn man Spaß an dem hat,

was man tut, dann kommt der Rest von selber und wenn man Spaß hat,

zu trainieren dann hat man auch Spaß am Eishockey.

Vielen

Dank Dylan, dass Sie sich so kurz vor dem wichtigsten Finalspiel die

Zeit für dieses Interview genommen haben!

(Jens

Rohra)

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