„Du musst an die dich und an deine Taktik glauben!“Dresdner Eislöwen

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„Man muss den Kampf von der ersten Minute an annehmen und dem Spiel seinen Stempel aufdrücken“, war die Maxime vor dem Spiel gewesen. Bis die Dresdner den Kampf jedoch angenommen hatten, waren die ersten beiden Spielminuten vorüber und die sehr druckvoll beginnenden Gäste führten mit zwei Toren. Jakub Langhammer (2.) und Alex Hutchings (2.) hatten innerhalb von 21 Sekunden ohne größere Gegenwehr der Hausherren ihre Chancen genutzt. Dies war jedoch der wohl notwenige Weckruf, denn von nun an waren die Eislöwen in der Partie angekommen und bereit, sich in oben genannten Kampf zu stürzen. „Unser Anfang war schlecht“, war Stürmer Sami Kaartinen nach dem Spiel selbstkritisch. „Die ersten beiden Minuten war der Gegner klar besser und hat seine zwei Chancen konsequent genutzt. Wir waren wahrscheinlich auch vom Kopf her noch nicht bereit. Aber ein Spiel dauert sechzig Minuten.“ Damit hatte er Recht, denn die Gastgeber gaben nun mehr und mehr den Ton an. Gute Chancen häuften sich und Arturs Kruminsch (9.) sorgte zügig für den Anschlusstreffer. Im Mittelabschnitt blieben die Eislöwen ihrer Linie treu und setzten die Eispiraten weiter unter Druck. Förderlizenzspieler Sven Ziegler (26.) konnte nach Zuspiel von Sami Kaartinen den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich erzielen. Aber auch die Westsachsen blieben weiterhin gefährlich, Alex Hutchings (28.) brachte seine Mannschaft in Überzahl nochmals in Führung. „In so einer Situation ist es wichtig, dass du dir und auch deiner Taktik vertraust“, meint Kaartinen. „Das haben wir heute gesehen: wenn daran glaubst und dann auch alles auf dem Eis richtig machst, kannst du auch den schlechten Beginn ausgleichen. Und über 55 Minuten waren wir die bessere Mannschaft.“ Die Dresdner wurden nicht nervös und einem weiteren Torerfolg stand zunächst ein stark haltender Ryan Nie und oft auch der Pfosten im Weg. Aber in der zweiten Spielhälfte kam mit dem Powerplay noch eine weitere Stärke der Eislöwen zum Tragen. Carsten Gosdeck (31./ÜZ) konnte mit einem straffen Schuss nochmals ausgleichen, Dominik Grafenthin (40./ÜZ) brachte seine Mannschaft erstmals in Führung. Der Plan ging auch im Schlussabschnitt auf: Sami Kaartinen (43.) sorgte mit dem 5:3 für etwas Entspannung auf den Rängen und für einen wichtigen Vorsprung, den die Crimmitschauer nicht mehr aufholen konnten. Dominik Walsh (54.) brachte die Westsachsen zwar noch einmal heran, aber Kris Sparre (60./ENG) machte mit seinem schon obligatorischen Treffer (diesmal in der Schlusssekunde ins leere Tor der Gäste) den Derbysieg perfekt.

Für Kaartinen hatte sein Treffer eine vielfache Bedeutung. Zum einen war es das 100. Tor der Eislöwen in der laufenden Saison. Zum anderen war es der 150. Treffer des Finnen für seinen Verein und sein erster seit zehn Spielen. „Die letzten Wochen waren schwer für mich“, meint Kaartinen. „Ich habe nicht so gut gespielt. Aber ich habe weiter gearbeitet und versucht, mich auf das nächste Spiel und meine nächste Chance zu fokussieren. Heute konnte ich sie nutzen und ich bin superglücklich.“ Wie bitter, dass der Stürmer mit einem Handbruch bereits vor der Schlusssirene nicht mehr auf dem Eis stehen konnte und nun sechs Wochen ausfällt.


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