Dresdner Eislöwen siegen gegen die Heilbronner FalkenDie Sachsen geben die Rote Laterne ab

Jordan Knackstedt (vorne rechts) erzielte den 3:1-Endstand zu Gunsten der Eislöwen. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Jordan Knackstedt (vorne rechts) erzielte den 3:1-Endstand zu Gunsten der Eislöwen. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Erstmals hatten die Sachsen unter dem neuen Trainer Andreas Brockmann eine gesamte Trainingswoche zur Verfügung. Im Heimspiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn sollten die Punkte unbedingt in der heimischen Eishalle verbleiben.

Und die Hausherren ließen daran von Beginn an nur wenig Zweifel. Roope Ranta schoss die Sachsen nach acht Minuten in Führung. Heilbronn fand im ersten Abschnitt nur wenig statt, zog zudem drei Strafen und nahm sich selbst aus dem Spiel. Dresden verpasste es stattdessen den Vorsprung auszubauen, hatte nur in der Schussstatistik (12:6) nach dem ersten Drittel deutlich die Nase vorn. Wie so oft im Sport sollte sich das rächen. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Falken ihre Krallen auf dem Gaspedal. Nach nur vier Minuten egalisierte Marcus Götz nach Vorarbeit von Simon Thiel und Justin Kirsch den Spielstand. Eine Zeitstrafe gegen Roope Ranta nutzten die Gäste nur zwei Minuten später zur 2:1-Führung aus.

Die Sachsen zeigten sich aber keineswegs geschockt und fanden die passende Antwort: Nach Vorarbeit von Kevin Lavellée sorgte Jordan Knackstedt nach der Hälfte des Spiels für den 2:2-Ausgleich. Die nächste Powerplay-Gelegenheit ließen sich die Eislöwen nicht entgehen. Evan Trupp brachte Dresden mit dem 3:2 auf die Siegerstraße und weil Vladislav Filin nur zwei Minuten später das 4:2 nachlegte, gingen die Hausherren mit einem kleinen Puffer in den Schlussabschnitt.

Von diesem konnten die Sachsen in den letzten 20 Minuten zehren. Auch wenn die Falken nochmal alles versuchten, stand die Eislöwen-Defensive um Goalie Riku Helenius sicher. Mit diesem 4:2-Heimsieg sicherten sich die Brockmann-Cracks einen wichtigen Heimsieg, mit dem man zugleich den letzten Tabellenplatz verlassen und den Anschluss an Platz zehn wahren konnte.

Es folgen mit den Spielen in Bayreuth am Sonntag und dem Gastspiel in Heilbronn am kommenden Dienstag zwei weitere richtungsweisende Spiele für die Dresdner Eislöwen. 


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