Dresdner Eislöwen schieben sich auf Rang zwei vorDEL2 kompakt: 30. Spieltag - Landshut gewinnt Kellerduell

Die Dresdner Eislöwen bleiben an der Tabellenspitze. (Foto: dpa/picture alliance)Die Dresdner Eislöwen bleiben an der Tabellenspitze. (Foto: dpa/picture alliance)
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Die Partien im Überblick:

Heilbronner Falken – Dresdner Eislöwen 2:5 (1:0, 1:0, 0:5)

Dynamischer hätten sich die rund 500 Fans in der Kolbenschmidt-Arena das Spiel wohl kaum vorstellen können. Die Falken erzielten durch Stefan Della Rovere (10.) die 1:0-Führung und erhöhten gegen Mitte des zweiten Drittels auf 2:0 – dieses Mal in Person von Justin Kirsch (25.). Während bis hierhin alles auf einen Sieg von Heilbronn hindeutete, legten die Eislöwen im Schlussdrittel eine nahezu unglaubliche Aufholjagd hin. Johan Porsberger (48.) verkürzte zunächst auf 1:5, ehe Yannick Drews (50.) und David Rundqvist (55.) den Spielstand mit dem 3:2 völlig auf den Kopf stellten. Am Ende krönte Porsberger (57., 60.) seine starke Leistung an diesem Abend mit zwei weiteren Treffern und machte seinen Hattrick perfekt – auch das 4:2 und 5:2 gingen auf sein Konto. Durch die Spielverlegung des Hessenderbys, ziehen die Dresdner in der Tabelle (vorübergehend) an den Löwen Frankfurt vorbei.

Bayreuth Tigers – EC Bad Nauheim 1:4 (0:0, 1:2, 0:2)

Nach einem ereignisarmen und torlosen ersten Drittel nahm die Partie zwischen den Tigers und den Roten Teufeln ordentlich an Fahrt auf. Über eine halbe Stunde hatte es gedauert, bis der Puck das erste Mal im Netz landete: Huba Sekesi (33.) brachte die Gäste in Führung und gab wenig später den Assist zum 2:0, welches von Tristan Keck (38.) erzielt wurde. Bayreuth gab allerdings nicht auf und verkürzte durch Frederik Cabana (39.) auf 1:2. Bad Nauheim spielte weiterhin konstant nach vorne und kam durch Taylor Vause (49.) zum 3:1 und später in Überzahl sogar auf 4:1, nachdem Christoph Koerner (50.) den Puck ins Netz beförderte. Am Spielgeschehen änderte sich anschließend nichts mehr und der ECN nahm wichtige Punkte mit nach Hause. Die viertplatzierten Hessen haben nun sieben Punkte Vorsprung auf den fünften Platz und die Kassel Huskies.

ESV Kaufbeuren – Eispiraten Crimmitschau 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:1) n.V.

Auch die Partie zwischen Kaufbeuren und Crimmitschau hatte im ersten Drittel kaum packende Torchancen zu bieten, sodass die ersten 20 Minuten torlos und einem knappen Chancenplus für die Sachsen endeten. Die Führung nach diversen Strafen auf beiden Seiten erzielte aber der ESVK in Person von Joseph Lewis (40.), der einen Pass von Leon van der Linde erfolgreich verwerten konnte. Im Schlussdrittel kämpften sich die Piraten wieder zurück und näherten sich schrittweise dem gegnerischen Tor an – mit Erfolg. Gregory Kreutzer (53.) traf zum 1:1 und rettete sein Team in die Verlängerung. Von dort an brauchte es nur wenige Minuten, ehe Mathieu Lemay (2.) das 2:1 für Crimmitschau erzielte und die Partie entschied.

EV Landshut – Selber Wölfe 4:1 (2:0, 0:0, 2:1)

Der EVL hatte zuletzt bei den Löwen Frankfurt mit 2:5 verloren und konnte diesen Patzer nun gegen die Selber Wölfe wiedergutmachen. Andreas Schwarz (5.) erzielte die Führung für die Niederbayern, während Maximilian Forster (19.) kurz vor Drittelschluss auf 2:0 erhöhte. Forster (41.) traf auch zu Beginn des Schlussabschnitts, aber nur wenige Minuten später folgte der Anschlusstreffer durch Lukas Klughardt (43.). Durch das Tor zum 1:3 schöpften die Wölfe zwar wieder Hoffnung, doch Andre Hult (60.) sorgte schließlich mit dem 4:1 für Landshut für die endgültige Entscheidung.

Lausitzer Füchse – Tölzer Löwen 0:4 (0:1, 0:2, 0:1)

Es war definitiv nicht die Partie der Füchse, die sich von den Tölzer Löwen über das gesamte Spiel hinweg dominieren ließen. Zunächst brachte Dennis Miller (16.) die Gäste auf die Siegerstraße und verwertete einen Assist von Philipp Schlager zum 1:0. Beim zweiten Löwen-Treffer waren die Rollen vertauscht, sodass Miller diesmal Schlager (30.) assistierte, der zum 2:0 traf. Das Team aus der Lausitz wirkte überfordert und diverse Strafen waren die Folge – eine davon führte zum 3:0 der Tölzer, erzielt durch Markus Eberhardt (39.). Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden, doch die Angreifer der Löwen spielten konsequent nach vorne und erhöhten kurz vor Schluss auf 4:0. Lubor Dibelka (58.) hatte das letzte Wort.

EHC Freiburg – Ravensburg Towerstars 1:7 (0:0, 0:1, 1:6)

Während nach dem ersten Drittel noch von einem ausgeglichenen Spielverlauf auszugehen war, entwickelte sich das Spiel in den zwei weiteren Durchgängen zu einer wahren Machtdemonstration der Towerstars. Im ersten Durchgang, welcher torlos endete, erspielten sich die Wölfe aus Freiburg zwar Chancen, die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite. Vincenz Mayer (36.) brachte die Ravensburger in Führung. Das 2:0 folgte im dritten Abschnitt durch Fabien Dietz (45.), Liam Finlay (50.) verkürzte wenig später auf 1:2. Es sollte der einzige Wölfe-Treffer an diesem Abend sein, da Charles Sarault (51.), Andreas Driendl (56.), Josh MacDonald (56.), wieder Mayer (57.) und zum Schluss Sam Herr (59.) den Spielstand auf 7:1 für Ravensburg stellten. Damit untermauern die Oberschwaben ihre Ambitionen und bleiben alleiniger Tabellenführer in der DEL2.


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