Dresdner Eislöwen holen sich das Break in BietigheimShawn Weller: „Eine harte Niederlage“

Der Bietigheimer Shawn Weller (links) im Duell mit Thomas Pielmeier von den Dresdner Eislöwen. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Der Bietigheimer Shawn Weller (links) im Duell mit Thomas Pielmeier von den Dresdner Eislöwen. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Dabei begann das Spiel für die Steelers ansprechend. Auch wenn die Heimmannschaft nichts Zählbares aufs Papier bringen konnte, dominierte sie die Gäste aus Dresden. Zu Beginn des Mitteldrittels wurde Dresden stärker, als sich beide Mannschaften im Spielaufbau neutralisierten und wenige Schüsse auf das Tor des anderen brachte, Dresden aber gefährlicher und aktiver wurde. Jordan Knackstedt, Dreh- und Angelpunkt des Spiels bei den Eislöwen, verwertete so einen Abpraller zum 2:0, nachdem bereits Christian Billich die Gäste-Führung erzielte. Als sich Benjamin Zientek die Scheibe an der Bande erkämpfte und mit einem tollen Solo den 1:2-Anschluss für die Steelers erzielte, keimte Hoffnung für die Mannschaft von Hugo Boisvert auf. Die Gäste blieben jedoch eiskalt und nutzten die selten aufkommenden Chancen. Tim Knobloch haute den Puck aus dem Slot Mitte des Schlussdrittels zum 3:1 in die Maschen, ein letztes Aufbäumen wurde durch das 5:1 durch Dennis Palka, der zuvor schon auf 4:1 für die Eislöwen erhöhte, ins leere Bietigheimer Tor verhindert.

Bietigheims Publikumsliebling Shawn Weller resümierte so nach dem Spiel: „Für uns war es sicherlich eine harte Niederlage. Wir haben hart dagegengehalten, Dresden hingegen hat versucht, unser Spiel zu zerstören. Wir hatten auch unsere Chancen und die Scheibe zum Tor gebracht, haben aber nicht getroffen. Zudem hatte Dresdens Goalie Marco Eisenhut einen guten Tag. Die Serie ist aber längst nicht vorbei. Wir wissen, wie wir antworten müssen.“

In Spiel drei schien genau das relativ schwierig, Dresden agierte defensiv ansprechend abgeklärt und ließ wenig zu. „Wir müssen uns einfach an unseren Matchplan halten. Es sind Play-offs, wir machen das Jahr für Jahr und sind erfahren. Wir müssen die Scheibe zum Tor bringen, Abpraller verwerten und müssen uns für unseren Aufwand belohnen, mehr ist es nicht. Die Härte im Spiel heute hat gezeigt, dass es Play-off-Zeit ist, das müssen wir eben annehmen. Da muss es auch nach dem Pfiff weitergehen. Vielleicht müssen wir da umdenken und körperlich härter agieren.“ Ein Mann, ein Wort, denn zu schade ist sich ein Shawn Weller dafür absolut nicht. Am Sonntag geht es weiter in Dresden, vielleicht noch ruppiger als am Freitag bereits.


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