Dresdner Eislöwen düpieren die Bietigheim SteelersPlay-offs und Play-downs in der DEL2

Nick Huard (links) traf dreimal für die Dresdner Eislöwen gegen die Bietigheim Steelers. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)Nick Huard (links) traf dreimal für die Dresdner Eislöwen gegen die Bietigheim Steelers. (Foto: dpa/picture alliance/Pressefoto Baumann)
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Play-off-Viertelfinale:

Eispiraten Crimmitschau – Löwen Frankfurt 4:5 (1:1, 2:1, 1:3)

Play-off-Stand: 0:2

Der Tabellenzehnte brachte den Hauptrundensieger der DEL2 gehörig ins Schwitzen, letztlich jedoch fuhren die Löwen Frankfurt den zweiten Sieg im zweiten Spiel ein. Die Hessen gingen bei einem Gegentor von Patrick Pohl zweimal durch Brett Breitkreuz und Eduard Lewandowski in Führung, Danach drehten Julian Talbot und Vincent Schlenker die Partie zunächst für die Westsachsen. Doch Adam Mitchell und Kevin Magnot brachten Frankfurt wieder nach vorne. In der Schlussminute erhöhte Lukas Koziol per Empty-Net-Goal auf 5:3, ehe Rob Flick zwei Sekunden vor dem Ende noch das vierte Tor für Crimmitschau gelang. Die Eispiraten vergaben im zweiten Drittel einen Penalty.


Dresdner Eislöwen – Bietigheim Steelers 5:2 (0:1, 1:1, 4:0)

Play-off-Stand: 1:1

Mit einem furiosen Schlussdrittel sicherten sich die Dresdner Eislöwen, Neunter der Hauptrunde, den Serienausgleich. Frederik Cabana brachten den Zweiten der Punktrunde in Führung Nick Huards Ausgleich beantwortete zunächst noch Alexander Preibisch, dann aber entschieden Jordan Knackstedt und Nick Huard mit jeweils zwei Treffern im letzten Drittel die Partie für Dresden.


EC Bad Nauheim – Ravensburg Towerstars 1:5 (1:2, 0:1, 0:2)

Play-off-Stand: 0:2

Das 5:1 für Ravensburg klingt deutlich, doch erst in den letzten gut drei Minuten machten die Towerstars alles klar. Nach Daniel Schwambergers Führungstreffer glich Cody Sylvester für die Roten Teufel aus. Noch im ersten Abschnitt nutzte Robbie Czarnik ein Powerplay zur erneuten Gästeführung, die Oliver Hinse in Unterzahl ausbaute. Kurz vor Schluss machten Jakub Svoboda und Kilian Keller alles klar.


Lausitzer Füchse – ESV Kaufbeuren 3:1 (0:0, 2:0, 1:1)

Play-off-Stand: 1:1

Über 30 Minuten mussten die Zuschauer auf Tore warten – doch für die heimischen Fans in Weißwasser hatte sich das Warten gelohnt. Maximilian Adam sorgte für das 1:1, ehe Steve Saviano in Überzahl erfolgreich war. Spätestens mit dem 3:0 von Jeff Hayes in der 45. Minute war das Spiel gelaufen. Sami Blomqvist brachten den ESVK noch einmal heran.


Play-downs, 1. Runde:

Deggendorfer SC – Bayreuth Tigers 3:4 (0:2, 2:1, 1:0, 0:1) n.V.

Play-down-Stand: 0:2

Wieder ging es in die Overtime – und wieder gewannen die Tigers. In der 65. Minute ließ Ville Järvelainen die Bayreuther jubeln. Die Gäste hatten allerdings eine 3:0-Führung, die Johan Lorraine (in Unterzahl), Ivan Kolozvary und Kevin Kunz herausgeschossen hatten, verspielt. Im zweiten Drittel stellten Maximilian Gläßl und René Röthke (13 Sekunden vor der Pause) den Anschluss her. Josh Brittain sorgte für Deggendorfer Jubel, als er in der 58. Minute zum 3:3 erfolgreich war. Doch dann war Bayreuth wieder an der Reihe. Der Deggendorfer Christoph Gawlik kassierte eine Spieldauerstrafe.


EHC Freiburg – Tölzer Löwen 3:2 (1:0, 1:2, 0:0, 1:0) n.V.

Play-down-Stand: 2:0

Auch der EHC Freiburg verbuchte den zweiten Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Jozef Balej sorgte für das 1:0 der Breisgauer, das Florian Strobl und Johannes Sedlmayr im zweiten Drittel konterten. Ryon Moser glich für Freiburg aus. In der 68. Minute buchte Balej mit seinem zweiten Tor den Sieg der Wölfe.