Dresdner Eislöwen bezwingen die Heilbronner FalkenSachsen beenden Auswärtsfluch

Steven Hanusch brachte die Dresdner Eislöwen auf die Siegerstraße  (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Steven Hanusch brachte die Dresdner Eislöwen auf die Siegerstraße (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Beide Mannschaften standen sich zuletzt vergangenen Freitag in Dresden gegenüber. Nur vier Tage danach kam es in Heilbronn zum erneuten Aufeinandertreffen. Abermals behielten die Eislöwen aus Dresden die Oberhand. Die Kontrahenten sind im Tabellenkeller direkte Konkurrenten. Das spiegelte sich auch auf dem Eis wider. Schon im ersten Abschnitt sammelten die Gastgeber insgesamt 16 Strafminuten, wobei Kevin Maginot nach einem Check von hinten mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe belegt wurde. Aber auch Dresden musste in Person von Steven Rupprich, Lucas Flade und Steve Hanusch dreimal auf der Strafbank Platz nehmen. Ansonsten konnten die Gäste aus ihrem Chancenplus kein Kapital schlagen. So ging es torlos in die erste Drittelpause.

Im zweiten Abschnitt setzte sich die Flut an Strafen fort. Als Marcus Götz wegen übertriebener Härte in der Kühlbox saß, traf Steven Hanusch postwendend zum 1:0 für die Dresdner Eislöwen. In der Folge konnte Heilbronns Tim Miller direkt zum Duschen in die Kabine gehen. Nach Beschimpfung der Schiedsrichter wurde Miller mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe belegt und Ex-Falke Roope Ranta erhöhte in abermaliger Überzahl auf 2:0 für Dresden. Keine 60 Sekunden später musste mit Philipp Preto erneut ein Falke in die Kühlbox. Die Sachsen ließen sich auch diese Chance nicht entgehen: Dennis Swinnen stellte erneut im Powerplay auf 3:0. Doch das zweite Dritte war längst nicht vorbei. Marcus Götz brachte die Hoffnung mit seinen Treffer zum 1:3 in den Falken-Horst zurück. Nach einer Strafe gegen Jordan Knackstedt schlugen die Falken nach nur 14 Sekunden durch Pierre Preto zu. Ehe das Spiel nach dem 2:3-Anschlusstreffer gänzlich kippen konnte, schlugen die Dresdner Eislöwen zurück. Mit seinem Treffer zum 4:2 setzte Vladislav Filin den Schlusspunkt in einem wilden Drittel.

Die Hausherren starteten mit einer Überzahl in den Schlussabschnitt. Doch weder diese Überzahl noch die folgenden nach Strafen gegen die Dresdner Ranta und Neuert konnten die Heilbronner für sich ausnutzten. So brachten die Dresdner den Vorsprung über die Zeit und Toni Ritter setzte per Empty-Net-Goal den Schlusspunkt zum 5:2-Endstand.

Im Vergleich zu den vergangenen Spielen nutzten die Sachsen ihre Chancen eiskalt und münzten die Überlegenheit in einen durchaus verdienten Auswärtssieg um. Heilbronn produzierte an diesem Abend einfach zu viele Strafen und beraubte sich selbst der Chance auf einen Heimsieg. In der Tabelle tauschten beide Teams die Plätze. 


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