Dresdner Eislöwen besiegen dezimierte TölzerBrockmann-Schützlinge feiern dritten Sieg in Folge

Jordan Knackstedt steuerte einen Hattrick zum Kantersieg der Eislöwen gegen Heilbronn bei. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)Jordan Knackstedt steuerte einen Hattrick zum Kantersieg der Eislöwen gegen Heilbronn bei. (Foto: dpa/picture alliance/Eibner-Pressefoto)
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Für Eislöwen-Coach Andreas Brockmann war es eine Reise zu seinen Wurzeln, dennoch peilte der gebürtige Tölzer einen weiteren Sieg mit seinen Cracks an. Diese können sich nun mit dem dritten Dreier in Folge im Tabellenkeller etwas Luft verschaffen.

Doch zunächst waren es die Hausherren, angetreten mit zwölf Feldspielern und zwei Torhütern, die durch den ehemaligen Eislöwen-Spieler Mario Lamoureux mit 1:0 in Führung gingen. Knappe neun Minuten waren zu diesem Zeitpunkt in Bad Tölz absolviert. Insgesamt hatten die Gastgeber im ersten Abschnitt auch die besseren Möglichkeiten. Wer diese aber nicht nutzt, wird auf der Gegenseite meist bestraft. So auch an diesem Abend, als Vladislav Filin 36 Sekunden vor der ersten Pausensirene zum 1:1-Ausgleich traf. Beteiligt am Treffer war auch diesmal wieder Nick Huard, der bereits am Freitag gegen Landshut einen absoluten Traumtag erwischt hatte.

Im zweiten Abschnitt beanspruchten dann die Gäste aus der Elbflorenz ein Chancenplus, doch mehr als je eine Zeitstrafe gegen beide Teams hielt das Drehbuch bis dato nicht parat.

Dafür brannte es im dritten Drittel lichterloh. Die Eislöwen erwischten den besseren Start und gingen durch Toni Ritter in Führung (41.). Als Elvijs Biezais wegen Spielverzögerung in der Kühlbox schmorte, nutzte Lubor Dibelka nach nur sieben Sekunden diese Überzahl zum 2:2-Ausgleich. Daran wieder beteiligt: Mario Lamoureux, der nach 49 Spielminuten dann auch das 3:2 für Reid Gardiner auflegte. Wieder nutzten die Hausherren eine Überzahl, doch bevor sich diese an die eigene Führung gewöhnen konnten, schlugen die Dresdner zurück. Als Roope Ranta zum 3:3 traf, waren immer noch knappe neun Minuten auf der Uhr.

Die dezimierten Tölzer erspielten sich im Schlussdrittel ein Übergewicht an Chancen, scheiterten aber an Riku Helenius oder der Dresdner Abwehr. Etwa fünf Minuten vor dem Spielende brachte Kapitän Jordan Knackstedt die Eislöwen mit 4:3 in Führung. Vladislav Filin und Kevin Lavallée legten auf. Es sollte der Siegtreffer sein, denn Dresden bekam den knappen Vorsprung über die Zeit gerettet und Bad Tölz nahm sich mit einer Strafe kurz vor Schluss selbst die letzte Hoffnung auf den Ausgleich.

Am Ende hatten dezimierte Hausherren mehr Torschüsse abgegeben als der siegreiche Gast. Doch die Dresdner Eislöwen scheinen unter Andreas Brockmann langsam in die Spur zu finden und schießen die Tore zur rechten Zeit.

Ihren zarten Aufwärtstrend können die Sachsen dann am kommenden Freitag auf heimischen Eis im prestigeträchtigen Derby gegen die Lausitzer Füchse fortsetzen. Für Bad Tölz geht es bereits am Dienstag mit einem Nachholspiel bei den Löwen Frankfurt weiter. 


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