Dresden: Punktabzug bleibt bestehen

Eislöwen verlieren mit 0:4 in SchweinfurtEislöwen verlieren mit 0:4 in Schweinfurt
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Der  seitens der

ESBG ausgesprochene Punktabzug in Höhe von 8 Punkten gegen die Eislöwen Dresden aufgrund von Lizenzvergehen

bleibt bestehen, allerdings konnte mit der Modifizierung der weiteren Auflagen

ein  Erfolg erzielt werden.

Grund der Klage

war, dass in dem Bescheid der ESBG mbH vom 11.09.2009 der Punkteabzug nicht

begründet und daher nicht nachvollziehbar war. Im Bescheid vom 11.09.2009 waren

hierzu keine Ausführungen gemacht worden, die hätten von seiten des Klubs geprüft werden können. Des

Weiteren waren die Auflagen aus dem Bescheid der ESBG mbH für den Klub nicht

umsetzbar. Gestern ist den Eislöwen detailliert und nachvollziehbar dargelegt worden, wie

die ESBG zu ihrer Entscheidung zur Höhe des Punkteabzugs gelangt ist. Im

Ergebnis war die Ahndung der Unstimmigkeiten bzw. der Fehler des Klubs in den Angaben

gegenüber der ESBG im Rahmen der Lizenzerteilung allein auf ihre Richtigkeit zu

prüfen. Das wurde in der Verhandlung vor dem Spielgericht in München

aufgeklärt und ein grober Verstoß gegen die Ermessensausübung der ESBG konnte

nicht festgestellt werden. Es wurde darauf Bezug genommen, dass bei einem

vergleichbaren Fall im Fußball 6 Punkte Abzug als Strafe für fehlerhafte und

unvollständige Angaben bei in der Saison erzielbaren 102 Punkten gerechtfertigt

waren. Für die Spielverhältnisse im Eishockey mit 156 Punkten ergibt sich ein

übertragbares Verhältnis von 9 Punkten. In Falle der Eislöwen hat man den Abzug auf 8

Punkte beschränkt. Das Spielgericht hielt diese Herangehensweise der ESBG mbH in

diesem Fall für nicht beanstandungswürdig. Deshalb war die Klage dann aus

rechtlichen Gründen zurückzunehmen.

Eine

Punktereduzierung war im Rahmen einer Einigung mit der ESBG, auch unter

Berücksichtigung der von dem Eislöwen angeführten besonderen Gründe, dass sie quasi vor

Saisonbeginn die Öffentlichkeit informierten und innerhalb kürzester Zeit für

einen ausgeglichenen Etat gesorgt haben, nicht möglich.

Die vom Klub mit der

Klage angegriffenen Auflagen konnten mit Hilfe des Spielgerichtes so modifiziert

und angepasst werden, dass ein gemeinsamer Konsens mit der ESBG mbH gefunden

wurde und die Eislöwen handlungsfähig bleiben. Das gilt für die Freiheit der

Personal- und Spielerplanung bei Vorliegen von Finanzierungsmöglichkeiten, die

Umsetzung der Informations- und Nachweispflicht gegenüber der ESBG mbH  und die

Angemessenheit der Fristenregelung zur Vorlage der

Sponsoringverträge.

Es gilt nun, die

durch die alte Geschäftsführung gegenüber der ESBG mbH getätigten unstimmigen

bzw. falschen Angaben, die eine Vertragsstrafe verursachten, zu akzeptieren und

gegen den Punkteabzug anzuspielen.


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