Dresden: Guter Schlussspurt rettete ersten Punkt

Eislöwen verlieren mit 0:4 in SchweinfurtEislöwen verlieren mit 0:4 in Schweinfurt
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Im zweiten Heimspiel der Saison ging es gegen einen alten Rivalen, die Cannibals aus Landshut. Den Dresdner Fans noch gut im Gedächtnis, zogen die Eislöwen vor über zwei Jahren in den Playoffs in einer hart umkämpften Serie ins Halbfinale ein. In einer kämpferischen aber fairen Partie verloren aber diesmal die Elbstädter mit 3:4 im Penaltyschießen, konnten aber damit auch den ersten Punkt in der Saison erzielen.
 
Bis auf die Langzeitverletzten Petr Hruby und Marcel Linke konnte Trainer Tabor auf alle Spieler zurückgreifen. Im Tor stand wieder Michal Marik.
 
Zu Beginn des ersten Abschnitts bot Landshut mit tollen Kombinationen und reichlich Druck sein spielerisches können auf. Dresden hielt so gut es ging dagegen, aber selbst als sie zweimal hintereinander in Überzahl agierten, konnten keine Tore erzielt werden. In der 15. Minute fiel dann das Tor für die Gäste. Mit einer schönen Direktabnahme versenkte Rich Bronilla die Scheibe im Tor der Eislöwen. Wie verwandelt spielte der Gastgeber jetzt und antwortete promt drei Minuten später in Form eines Doppelschlages. So drehten Sie in nur 20 Sekunden das Spiel zu ihren Gunsten.
 
Knapp drei Minuten warten im zweiten Drittel gespielt, da konnten die Cannibals auch schon ausgleichen. Beide Mannschaften waren danach bemüht, den Führungstreffer zu erzielen aber dank der guten Abwehr passierte nichts mehr.
 
Auch im letzten Drittel waren es zuerst die Gäste die das Tor erzielten. Mit einem Schlagschuss hämmerte der Landshuter Florian Müller den Puck ins Tor.
Nun drängte Dresden auf den Ausgleich. Mit zahlreichen Chancen, die aber alle samt erfolglos blieben, zeigten die Eislöwen ihren Teamgeist. Reichliche drei Minuten vor Schluss bot sich dann die Gelegenheit. Im Powerplay erlöste Jason Deleurme erneut die Dresdner Fans und schoss sein Team in die Overtime.
 
Auch in der Verlängerung leisteten die Cannibals sich eine Strafzeit. Diese blieb aber von den Eislöwen ungenutzt, somit ging es ins Penaltyschießen. Da traf einzig Markus Hundhammer für seine Mannschaft, sodass der Sieger am Ende Landshut hieß.
 
Stimmen nach dem Spiel:
 
Mike Bullard (Landshut): „Es war ein schönes Spiel heute Abend. Dresden spielte heute Abend sehr gut, somit waren die 2 Punkte für uns ein bisschen Glück. Aber diese Punkte in Dresden zu holen ist für Landshut sehr wichtig, gerade bei so einem harten Spiel.“
 
Jan Tabor (Dresden): „Okay nachdem Landshut das 0:1 geschossen hat, haben wir zwei schnelle Tore gemacht. Haben es aber versäumt ein drittes und viertes nach zu legen. Aber unsere Mannschaft hat wieder alles gegeben, um den Ausgleich zu erzielen. Aber gerade in der Verlängerung wo wir zwei Minuten 4 gegen 3 gespielt haben muss ein Tor kommen. Okay Penaltyschießen ist wie gesagt Glück wir haben aber eine Punkt, immerhin.“

(ov)