Dresden: Gut gekämpft und doch verloren!

Dresden: Gut gekämpft und doch verloren!Dresden: Gut gekämpft und doch verloren!
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Endlich, auf diesen Tag hatten sich die Dresdner Fans schon lange gefreut. Gute Stimmung, Fanplakate, Fanclubbanner und die lautstarke Unterstützung ihrer Mannschaft, läuteten den Saisonstart in der 2. Bundesliga ein. Vor 2802 Zuschauern lieferten die Eislöwen den Steelers aus Bietigheim von Beginn an einen harten Kampf. Am Ende reichte es aber leider nicht ganz, so verloren die Dresdner mit 2:3.
 
Bis auf die Dauerverletzten Petr Hruby und Marcel Linke waren alle Mann wieder mit an Board. Im Tor stand Michal Marik.
 
Von Anfang an sahen die Zuschauer schnelle und präzise Spielzüge. Beide Mannschaften schenkten sich keinen Zentimeter Eis. In der 9. Minute war es ausgerechnet Ex-Dresdner Andrej Kaufmann, der mit einem Schuss gegen den Innenpfosten das 1:0 für die Gäste markierte. Nach diesem Treffer zogen die Eislöwen das Tempo ihrerseits nochmals an, so dass Jason Lundmark nur knapp 5 Minuten später im Powerplay den Ausgleich schoss.

Dresdner Eislöwen vs. Bietigheim Steelers­


 (Foto by Michael Söckneck: Eislöwenspieler Petr Sikora vor dem gegnerischen Tor.)


Im 2. Abschnitt fielen zunächst nur die Schiedsrichter auf. Zuerst pfiff Stefan Vogl für viele Betrachter grundlos ab, und gab das Tor, was Daniel Menge geschossen hatte, nicht. Weiter hagelte es auf beiden Seiten Strafen, welche ebenfalls nicht den Geschmack des Publikums trafen. Die Gunst der Stunde nutzten die Gäste zur erneuten Führung. Dem nicht genug, die Eislöwen wurden nun immer nervöser. Kurz vor Drittelende  passierte das, was dem entsprechend kommen musste: ein Eislöwen Verteidiger lenkte einen Puck unglücklich ins eigene Tor zum 1:3.
 
Im letzten Drittel keimte nochmals Hoffnung auf, als Jakub Körner erneut in Überzahl den Puck im Tor zum 2:3 versenkte. Am Ende nahmen die Eislöwen zwar noch Goalie Marik vom Eis, aber die Bietigheimer retteten das Ergebnis über die Zeit und gewannen mit 3:2.
 
Stimmen nach dem Spiel:
 
Christian Brittig (Bietigheim): „Ich denke Dresden war heute von Anfang schwer bespielbar. Die Stimmung war sehr gut hier in Dresden. Man hat auch gemerkt, dass die Burschen von Dresden guten Druck gemacht haben. Wir haben es einfach versäumt, nach dem 1:3 bei den Kontern die wir bekommen haben, dass 1:4 zu machen. Ich bin froh das wir das Spiel gewonnen haben, denn das erste Auswärtsspiel ist immer sehr schwierig.“
 
Jan Tabor (Dresden): „Ja wir haben verloren, aber meiner Meinung ist heute auch mehr drin gewesen. Bei dem 1:2 und 1:3 haben wir geschlafen. Nach dem 2:3 sind wir wieder gut zurück ins Spiel gekommen. Schade, Schade das wir verloren haben, aber wenn wir aber weiter so spielen werden wir gut mithalten können in der Liga“

(ov)
 


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