Drei Landshuter Buam für den EVLVogl, Mayenschein und Brandl wieder da

Von links: Sebastian Vogl, Jakob Mayenschein und Thomas Brand. (Foto: Christian Fölsner/EV Landshut)Von links: Sebastian Vogl, Jakob Mayenschein und Thomas Brand. (Foto: Christian Fölsner/EV Landshut)
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Der 25-jährige Mayenschein kommt von der Düsseldorfer EG zurück an die Isar und hat genau wie Thomas Brandl, der zuletzt ein Jahr lang für die Tölzer Löwen spielte, einen Einjahresvertrag unterschrieben. Das „Landshuter Trio“ hat sich den Fans am Mittwochabend beim EVL-Fan-Stammtisch im Biergarten Ellermühle präsentiert.

Als Meistertorhüter von 2012 wurde „Basti“ Vogl ein besonders großer Applaus der Fans zuteil. „Ich freue riesig wieder hier zu sein. Landshut ist meine große Liebe, es ist mein Heimat- und Jugendverein und ich bin einfach froh, dass ich wieder für den EVL spiele“, sagte Vogl, der in der neuen Spielzeit die Rückennummer 52 tragen wird.

Jakob Mayenschein hätte nach einer Saison in Düsseldorf, in der er verletzungsbedingt nur auf 25 Einsätze kam, die Chance gehabt, weiterhin in der DEL für die DEG aufzulaufen, entschied sich aber ganz bewusst für die Reise zurück in die Heimat. Der vierfache deutsche Nationalspieler absolvierte zwischen 2013 und 2015 schon 31 DEL2-Spiele für den EVL. Mit der Erfahrung aus 156 DEL-Einsätzen (2 Tore, 23 Assists) geht es nun zurück zu den Wurzeln.

„Ich kenne Jakob noch aus meiner Zeit in Augsburg. Damals war er von Red Bull München ausgeliehen und hat damals bereits sein Talent gezeigt. Er hat den großen Vorteil, dass er sehr flexibel als Verteidiger oder auch in der Offensive einsetzbar ist. Jakob ist sehr gut ausgebildet und hat zuletzt bei der DEG bärenstarke Playoffs gespielt. Seine Statistiken spiegeln bis jetzt sein Potenzial noch nicht wider. Das wollen wir ändern. Ich freue mich sehr, dass sich Jakob für uns entschieden hat“, berichtet EVL-Cheftrainer Heiko Vogler. „Ich hatte zuletzt nicht die einfachsten Jahre hinter mir und hab mich sehr gefreut, als Heiko auf mich zugekommen ist und mich gefragt hat, ob ich nach Landshut kommen möchte. Hier hat sich in den letzten Jahren viel getan und ich freue mich darauf, richtig anzugreifen“, sagte Mayenschein, dessen Rückennummer die 41 sein wird.

Derweil kehrt Thomas Brandl nach einem Jahr Abstinenz – in der Spielzeit 2020/21 machte er aufgrund hartnäckiger Verletzungen nur 24 Spiele für den EVL - wieder in die Heimat zurück. Bei den Tölzer Löwen kam er in der Vorsaison nicht nur in 45 Spielen auf 10 Tore und 16 Assists, sondern fiel bei den Spielen gegen seinen Heimatverein auch Heiko Vogler sofort ins Auge: „Thomas passt als Center, der stark am Bullypunkt ist, wirklich genau in unser Anforderungsprofil. Er wird uns sicher auch im Penalty-Killing weiterhelfen. Dazu passt er, genau wie Jakob, auch charakterlich sehr gut in unsere Mannschaft. Außerdem: Warum sollen richtig gute Landshuter Spieler woanders spielen, wenn sie auch bei uns spielen können? Ich freue mich, dass es mit seiner Verpflichtung geklappt hat.“

„So wie sich hier alles entwickelt hat - auch mit dem Stadion - gibt es doch nichts Schöneres, als wieder in Landshut zu spielen. Ich glaube, ich habe das Jahr in Bad Tölz genutzt, um wieder zu alter Stärke zu finden und hoffe, dass ich dem EVL sehr helfen kann“, sagt Brandl, der mit der Rückennummer zwölf auflaufen wird.


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