Die zweite Reihe zerlegt Bietigheim

Die zweite Reihe zerlegt BietigheimDie zweite Reihe zerlegt Bietigheim
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Gleich am ersten Saisonspiel der Spielzeit 2010/2011 kam mit Bietigheim einer der Meisterschaftsfavoriten an die Nordseeküste. Beide Teams waren bestens aufgestellt und legten gut los. Suvelo parierte gleich zweimal (2. und 3.) großartig in Unterzahl. Sein gegenüber Martin Cinibulk stand ihm in nichts nach und parierte einen Schuss von Justin Kurtz aus kurzer Distanz (5.). Bis zur 17. Minute ging es munter hin und her, dann nahm sich Vitali Janke ein Herz und zimmerte den Puck in die Maschen. Bietigheim wusste nicht so recht wie ihnen geschah, da fiel schon das 2:0 in eigener Unterzahl. Marian Dejdar traf im Powerplay aus kurzer Distanz nachdem der Puck vom Pfosten abprallte (18.). Bietigheim hatte in den Schlusssekunden noch einmal versucht die „finnische Mauer“ zu durchbrechen, waren aber nicht erfolgreich. Suvelo parierte einen Break sehr souverän.

Nach der ersten Pause kamen beide Teams frisch aus der Kabine und wieder hatten die Pinguine den besseren Start. Marian Dejdar markierte seinen 2. Saisontreffer (27.) im Powerplay. Die Stimmung auf den Rängen stieg enorm an und die erste Saison-Laola schwappte über die Ränge. Bietigheim wirkte Ideenlos und rannte des Öfteren auf eine kompakt stehende Verteidigung. In der 40. Minute kam es dann zur Vorentscheidung. Marcel Ohmann lief auf und davon in Richtung Cinibulk, Dominik Hammer hatte was dagegen und brachte ihn Zufall. Ohmann hat dennoch im liegen einen Schuss auf den Bietigheimer Schlussmann abgeben können und dessen Abpraller nutze dann Thomas Brandl zum 4:0. In der 16. Minute bekam Bietigheim noch einmal die Chance in Überzahl den Anschlusstreffer zu erzielen, Suvelo hat erneut schön pariert und hielt seinen Kasten weiterhin sauber. Stattdessen traf der Pinguins-Kapitän Christopher Stanley zum 5:0 (18.), ein Konter aus dem Eishockey-Lehrbuch.

Im letzten Drittel löste Martin Morczinietz die Nummer Eins im Bietigheimer Gehäuse ab. In der 48. Spielminute jubelten die Bietigheimer dann doch noch einmal – vergebens. Sie trafen aus dem Gewühl heraus ins Netz, Hauptschiedsrichter Dahle entschied aber auf Torraumabseits. Auch Brad Self durfte noch einmal zeigen, dass man mit Bietigheim am heutigen Abend Katz und Maus spielen kann. Er lief am eigenen Gehäuse los, durch die neutrale Zone, um das Steelers Tor und schloss mit einem Schlenzer an die Latte ab (57.). Den letzten Akzent setzte, wie soll es auch anders sein, Marian Dejdar in Unterzahl (59.) zum völlig verdienten 6:0.

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