Die Top-Four legen los DEL2 Vorschau Playoff-Halbfinale

Lesedauer: ca. 3 Minuten

Die Ansetzungen:

Bietigheim Steelers – Dresdner Eislöwen

Schiedsrichter: Alfred Hascher/Georg-Rainer Köttsdorfer

Fünf Spiele brauchte der Meister aus Bietigheim, um die Hürde Rosenheim zu nehmen. Bemerkenswert, das alle Spiele mit vier Toren Unterschied gewonnen wurde.  24 Tore erzielten die Ellentaler, kassierten im Gegenzug genau die Hälfte, nämlich 12 Tore. Was Coach Kevin Gaudet nicht gefallen wird sind die 52 Strafminuten, die sein Team während den fünf Viertelfinalspielen zogen.

Justin Kelly führt die Playoff-Scorerliste der Steelers mit 11 Punkten an, zehnmal legte der Kanadier auf und traf einmal selbst. Die meisten Tore erzielten Marcus Sommerfeld und Jason Pinizzotto mit jeweils vier Toren. Drei Assists legte Marcus Sommerfeld auf und einmal legte Jason Pinizzotto auf. Nur noch als Zuschauer wird David Wrigley die Playoffs verfolgen können, dieser hat sich im ersten Spiel schwer verletzt und wird nicht mehr eingreifen können. Anders wals bei Freddy Cabana, hier besteht die Hoffnung ,dass der 29 jährige bald wieder mit von der Partie ist.

Im Tor setzte Kevin Gaudet voll auf den erfahren Sinisa Martinovic, bis auf das letzte Drittel in Spiel 2 stand der gebürtige Kroate immer im Tor, verbuchte einen Shoutout und hat einen Schnitt von 2,36 Gegentore.

Dominic Auger ist auch in den Playoffs das Maß aller Dinge bei den Verteidigern. Mit seinen drei Toren und fünf Vorlagen belegt er Platz 1. Petr Macholds ist mit 8 Punkten auf Platz 2 hat aber bereits Dank, Pre-Playoffs schon neun Spiele bestritten.

Drei der vier Spiele gegen die Eislöwen aus Dresden konnten die Steelers gewinnen, bei jedem Sieg erzielten die Bietigheimer genau sechs Tore. Das macht 20:13 Tore für den Meister. An zwei Spieler der Eislöwen hat man im Ellental besonders gute Erinnerungen, die Brüder Marcel und David Rodman. Beide hatten großen Anteil an der Meisterschaft 2013. Allerdings wird Marcel allerhöchstens als Zuschauer in der EgeTrans Arena auftauchen, durch eine schwere Verletzung in der Vorbereitung konnte Marcel kein Spiel machen für Dresden. Beste Scorer in den Playoffs für Dresden sind Harrison Reed und Teemu Rinkinen, beide haben genau wie Justin Kelly 11 Punkte, allerdings schon neun Spiele absolviert. Auch die Eislöwen haben etliche Verletzte zu beklagen. So ist für Kapitän Steven Rupprich die Saison nach einer Knieverletzung beendet, der Einsatz von Rene Kramer und Kai Wissmann ist fraglich. Auch Torhüter Brett Jaeger fiel in den letzten beiden Spielen verletzt aus. Im Tor setzte Trainer Bill Stewart daher auf Marvin Cüpper, der junge Torhüter kam mit einer Förderlizenz aus Berlin. Dresden warf Bremerhaven in der Serie mit 4:3 raus. Das ist aber für Eislöwen-Trainer Bill Stewart bereits Vergangenheit: „Wir müssen uns sofort neu fokussieren und unsere Konzentration hoch halten. Im Viertelfinale hat man gesehen, wie wichtig und entscheidend der mentale Faktor ist. Wir haben unseren Rhythmus gefunden und müssen die Präsenz vom Donnerstag in Bietigheim sofort wieder an den Tag legen.“

Ravensburg Towerstars –  Kassel Huskies

Schiedsrichter: Cori Müns/Ulpi Sicorschi

Besonders für Huskies-Coach Rico Rossi wird der Beginn dieser Serie Grund zur Freude sein. Zum ersten Mal seit acht Jahren hat es der Coach wieder geschafft, mit einer Mannschaft die Hürde Viertelfinale zu überwinden. Dies kam aber in diesem Jahr einer kleinen Sensation gleich. Mit einem „Sweep“ und ebenso deutlichen Resultaten wurde Meisterschaftsaspirant Löwen Frankfurt in die Sommerpause geschickt. Auch die Ravensburg Towerstars beendeten ihre Serie gegen den EC Bad Nauheim relativ zügig mit 4:1. Nun treffen hier zwei Teams aufeinander, die die Hauptrunde als Tabellennachbarn abschlossen und sowohl offensiv als auch defensiv auf nahezu identische Werte verweisen können. Im Viertelfinale zeigten sich die Hessen im Sturm nun deutlich effektiver, allerdings konnten die Towerstars abwehrmäßig zulegen. Sie ließen insgesamt nur drei Gegentreffer zu und Torhüter Matthias Nemec konnte sich in drei von fünf Partien über einen Shutout freuen. In der Hauptrunde konnten die Oberschwaben alle Partien für sich entscheiden, die Heimduelle gewannen sie in der regulären Spielzeit, in Kassel gingen die Duelle einmal in die Verlängerung und ein einmal ins Penaltyschiessen. Aber wie heiß es so schön: Das ist bereits Schnee von gestern.

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