Die Roten Teufel bleiben Tabellenführer Rote Teufel Bad Nauheim

Die Roten Teufel bleiben Tabellenführer Die Roten Teufel bleiben Tabellenführer
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Die Roten Teufel zeigten sich vom Auftaktsieg in Ravensburg sichtlich beflügelt und legten los wie die Feuerwehr: nach vier Minuten hatten sie durch Lange (1.), Götz (2.) sowie Beca (4.) REV-Goalie Jaeger bereits drei Mal in aussichtsreicher Position geprüft. Bei den Gästen kam lediglich Stas einmal vor den Kasten von Thomas Ower, der keine Mühe hatte, mit dem Schoner abzuwehren. Die Norddeutschen kamen langsam aber sicher besser in die Partie: die größte Chance hatte McPherson, der aus dem Slot einen großen Save von Ower provozierte. Nach einem Fehlpass von Götz in der eigenen Zone hatte Kosick die beste Gelegenheit für die Pinguine, doch wieder parierte Ower sensationell. Es zeichnete sich demnach das 0:1 ab, das schließlich in der 11.Minute fiel: aus einer undurchsichtigen Situation vor dem Bad Nauheimer Gehäuse spitzelte Stas das Hartgummi irgendwie über die Linie, auch wenn der Unparteiische zuvor wohl ob einer Bad Nauheimer Strafe die Pfeife bediente. Die Antwort folgte aber prompt: in doppelter Überzahl (Kosick und Teljukin saßen draußen) zirkelte McMonagle von der blauen Linie die Scheibe exakt in den Winkel. Es blieb auch in der Folgezeit ein hochklassiges und schnelles Spiel, in dem sich beide Seiten absolut nichts schenkten.

Es blieb auch im zweiten Drittel ein rassiges und schnelles Spiel, in dem die Hausherren erneut zunächst die besseren Chancen hatten. Lediglich deren Verwertung war zu bemängeln, positiv war allerdings, dass man sich immer wieder gefährlich bis vor den gegnerischen Kasten spielte. Als die Gastgeber Mitte des Spiels erneut mit zwei Mann mehr agierten, verfehlte Harry Lange freistehend am Pfosten die Scheibe, was die bis dato größte Gelegenheit zur Führung war, während Bremerhaven einen Pfostenschuss von Cook auf der Habenseite verbuchen konnten. Gegen Ende des Drittels kamen die Gäste stärker auf und setzten die Bad Nauheimer ordentlich unter Druck. In dieser Phase konnte man sich bei Thomas Ower bedanken, dass es immer noch Unentschieden stand. Gut 90 Sekunden vor dem Pausentee waren die Roten Teufel plötzlich mit einem Konter durch, den Kevin Lavallee in unnachahmlicher Manier zum 2:1-Pausenst and verwertete.

Das letzte Drittel begann mit einem Paukenschlag: nur 21 Sekunden waren gespielt, da zappelte der Puck im Netz von Thomas Ower nach einem Schuss von Hafenrichter. Knapp vier Minuten später gingen die Gäste durch Cook, der plötzlich durch war, gar in Front. In der Folgezeit leisteten sich die Gäste aber zu viele Strafzeiten (u.a. eine Spieldauer gegen Dejdar nach einem hohen Stock an Lange), was die Hausherren zu nutzen wussten. McMonagle mit seinem zweiten Tor sowie Jason Pinizzotto drehten das Resultat. Harry Lange machte kurz vor Ende mit einem Schuss unter die Latte alles klar. Somit bleiben die Roten Teufel nach dem ersten Wochenende mit einer weißen Weste und empfangen am kommenden Freitag zuhause die Heilbronner Falken.

„Was die Fans hier heute gezeigt haben, war sensationell. Die Spieler haben in der Kabine ihre Angehörigen angerufen und von der Stimmung erzählt. Wahnsinn, was hier abging. Die ersten zehn Minuten waren wir das bessere Team, Bremerhaven hat aber gezeigt, dass sie eine starke Mannschaft haben. Die sechs Punkte hätte wohl kaum jemand erwartet“, so Frank Carnevale.

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