Die Ravensburg Towerstars gewinnen bei den Lausitzer FüchsenDritte Pleite in Folge für Weißwasser

Für die Ravensburg Towerstars geht es im Viertelfinale gegen die Eispiraten Crimmitschau. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH | nordphoto.GmbH / Hafner)Für die Ravensburg Towerstars geht es im Viertelfinale gegen die Eispiraten Crimmitschau. (Foto: picture alliance / nordphoto GmbH | nordphoto.GmbH / Hafner)
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Das Spiel begann durchaus unterhaltsam, beide Mannschaften kamen immer wieder mit schnellen Vorstößen ins generische Drittel. Die Füchse waren zunächst darauf bedacht, keine Fehler zu machen. Diese hatten am Freitag beim Tabellenführer in Dresden wieder zu einer vermeidbaren Niederlage geführt. Nach sechs Minuten dann die erste große Chance für die Lausitzer, als Richie Mueller von links einfach mal Richtung Tor abzog. Aber auch die Schwaben kamen immer wieder gefährlich vor das Füchse-Tor. Leon Hungerecker, vor dem Spiel zum besten DEL2-Spieler im Dezember gekürt, war auf der Hut und konnte jeweils klären. Auch dass das erste Powerplay der Gäste zur Drittelmitte torlos blieb, ging auf sein Konto. Danach hatten beide Mannschaften immer wieder gute Möglichkeiten, es blieb aber beim insgesamt leistungsgerechten 0:0 nach dem ersten Abschnitt.

Das zweite Drittel begann mit knapp 90 Sekunden Überzahl der Ravensburger. Diese ließen sich nicht lange bitten, gleich im ersten Angriff machte David Zucker nach 16 Sekunden das erste Tor. Somit stand es 0:1 aus Sicht der Füchse. Kurze Zeit später dann ein Lebenszeichen der Füchse: Topscorer Peter Quenneville kam mit einem schönen, aber erfolglosen Solo vor das Tor der Gäste. Danach war Schluss mit lustig, Ravensburg legte jetzt den zweiten Gang ein. Das Spiel fand in den nächsten Minuten im Wesentlichen im Drittel der Füchse statt. Und so war das 0:2 in der 29. Spielminute durch Georgiy Saakyan folgerichtig. Doch Weißwasser gab nicht auf und in doppelter Überzahl machte der zuvor gefoulte Bennet Roßmy den Anschlusstreffer zum 1:2. Dieser verschaffte den Füchsen etwas Luft, das Spiel wurde bis zum Ende des zweiten Drittels etwas ausgeglichener.

Auch das letzte Drittel begann für die Lausitzer praktisch in Unterzahl, als Bennet Roßmy nach 25 Sekunden für einen Bandencheck gegen Simon Gnyp gleich fünf Strafminuten absitzen musste. Zweieinhalb Minuten zeigten die Füchse ein gutes Penaltykilling, dann stellte Sam Herr mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her. Und wenige Sekunden vor Ende des Powerplays machte Leon Hüttl das vierte Tor für die Gäste. Es waren noch 14 Minuten auf der Uhr. Danach blieben die Gastgeber weiter ohne Glück, als gleich drei hochkarätige Chancen in Überzahl nicht ins Tor gingen. Spätestens jetzt waren den Füchsen die Zähne gezogen. Drei Minuten vor Schluss erhöhten die Towerstars noch auf 1:5, als Louis Brune einen Abwehrfehler der Lausitzer nutzte und den Puck unter die Latte hämmerte. Das 2:5 für die Füchse durch Goldhelm Peter Quennville in der 59. Minute hatte nur noch statistischen Wert.

Die Ravensburger nahmen die drei Punkte mit nach Hause und bleiben weiter auf dem zweiten Platz in der DEL2. Weißwasser rutschte auf Platz 13, Bayreuth zog nach einem Sieg gegen Crimmitschau an den Lausitzern vorbei. Kein Jubiläumsgeschenk also für DDR-Eishockeylegende Reiner Tudyka, der am Rande des Spiels zu seinem 80. Geburtstag beglückwünscht wurde. Auch an dieser Stelle an ihn alles Gute und beste Gesundheit!


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