Die Pause gut überstanden

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Jeder der 1703 Zuschauer am Westbahnhof fragte sich wohl vor der Begegnung gegen den ESV Kaufbeuren, wie die Moskitos Essen die Pause wegstecken würde, ob die Mannschaft an die zuletzt so guten Leistungen anknüpfen kann. Recht souverän demonstrierte der Sechste der Tabelle das beim 8:2 (4:1, 1:0, 3:1)-Sieg gegen die Joker aus dem Allgäu. Dabei begann das Spiel nicht so, wie sich die meisten der Zuschauer das wohl vorgestellt hatten, denn die Joker hielten dagegen und wollten ihrem neuen Trainer Mike Bullard sicher beweisen, dass sie mehr können als der Tabellenstand aussagt. Bis zur zehnten Minute sah es fast so aus, als könne die Mannschaft von Mike Bullard die Moskitos ärgern, doch dann schlug Essens Top-Torjäger eiskalt zu und führte sein Team auf die Siegestraße. Zunächst saß Steve Slaton in der Kühlbox, ganze 20 Sekunden brauchte Mulock, um Bastian Niedermeier im Tor der Joker zu überwinden. Und genau 1:27 Minuten später war es exakt die gleiche Reihe, die den jungen Kaufbeurer Goalie überwand, Puhakka zu Beuker, der zu Mulock und das beruhigende 2:0 steht auf der Anzeigetafel. „Ich bin sehr zufrieden, vor allem im ersten Drittel hat man meiner Mannschaft angemerkt, dass sie sich hier nicht überlisten lassen und den Sieg haben will“, so ein sichtlich zufriedener ESC-Trainer Jari Pasanen.

Zwar konnten die Joker noch im ersten Draittel den Anschluss herstellen, doch nur eine Minute später schlug wieder die erste Essener Reihe zu. Dieses Mal war es allerdings Dean Beuker, der die Scheibe versenkte. Als Benni Schopper 25 Sekunden vor der Sirene in Überzahl noch das 4:1 erzielte, war Kaufbeuren an diesem Abend besiegt. Zwar mit dem nötigen Respekt, doch sichtlich lockerer gingen die Essener den Rest des Spiels an, Tyson Mulock und Dean Beuker hätten noch mehr für ihr Tor Konto tun können. doch es gelang nicht alles. Den Allgäuern merkte man an, dass sie mehr wollten, aber es ging einfach nicht mehr. Und wenn es mal brenzlig wurde, stand ein glänzend aufgelegter Joaquin Gage im Essener Tor. Thomas Holzmann leistete sich eine völlig unnötige Attacke gegen den Essener Keeper, der eine Weile benommen auf dem Eis lag. Der Stürmer kassierte dafür zwei Minuten. Als kurz darauf auch Andreas Kleinheinz auf die Strafbank musste, zog Aki Tuominen von der blauen Linie ab und der Puck war im Tor.

Das letzte Drittel begann wie die beiden vorherigen, verhalten von den Moskitos, doch Kaufbeuren setzte den „Hallo-Wach“-Effekt für die Essener. Jens Stramkowski verkürzte nach knapp 43 Minuten auf 2:5, das wiederum wollten die Moskitos nicht so stehen lassen. Aki Tuominen konnte sich die Scheibe im eigenen Drittel angeln und schickte Dean Beuker auf die Reise, der passte genial zum mitgelaufenen Tyson Mulock und der „Knipser“ hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz in den Winkel. Die Fans feierten nun endgültig ihr Team, und in der Tat sollten noch zwei Tore folgen. Boris Lingemann traf in doppelter Überzahl der Moskitos zum 7:2 und in der Schlussminute gelang dem Stürmer dann auch noch das 8:2. Die Fans feierten ihre Lieblinge, der Trainer war zufrieden, können die Moskitos auch in Crimmitschau punkten, dürfte es kommenden Dienstag gegen Bietigheim ein interessantes Spiel werden.

Tore: 1:0 (9:52) Mulock (Beuker, Puhakka, 5-4), 2:0 (11:19) Mulock (Beuker, Puhakka), 2:1 (15:24) Walsh (Rau, Holzmann, 5-4), 3:1 (16:24) Beuker (Mulock, Puhakka), 4:1 (19:35) Schopper (Grein, Strömberg, 5-4), 5:1 (26:17) Tuominen (Schopper, Strömberg, 5-3), 5:2 (42:50) Stramkowski (Kleinheinz), 6:2 (45:40) Mulock (Beuker, Tuominen), 7:2 (50:02) Lingemann (Mulock, Beuker, 5-3), 8:2 (59:13) Lingemann (Tuominen, Müller). Strafen: Essen 10, Kaufbeuren 16. Schiedsrichter: van Gameren (Singer, Smetana). Zuschauer: 1703. (uvo)


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