Die nächste Niederlage der Selber Wölfe2:5 gegen Frankfurt

Carson McMillan traf für die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance/Kessler-Sportfotografie)Carson McMillan traf für die Löwen Frankfurt. (Foto: dpa/picture alliance/Kessler-Sportfotografie)
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In den ersten Spielminuten waren die favorisierten Frankfurter das aktivere Team und kamen zu mehr Chancen als die Gastgeber. Dennoch waren es die Wölfe, die trotz des erhöhten Drucks seitens der Hessen in Führung gingen: Nick Miglio (9.) erwischte die Gäste eiskalt und traf zum 1:0. Auch nach dem überraschenden Treffer blieb das Bild vorerst das gleiche: Die Löwen marschierten konstant nach vorne und suchten den Ausgleich – ohne Erfolg. Somit nahmen die Wölfe die knappe Führung mit in die erste Pause.

Im zweiten Durchgang belohnten sich die Gäste für ihren Aufwand aus den ersten 20 Minuten: Carson McMillan (21.) glich nach Zuspiel von Kyle Sonnenburg zum 1:1 aus. Doch die Selber zeigten sich davon unbeeindruckt und gingen keine 40 Sekunden nach dem Ausgleich wieder in Führung: Lukas Vantuch (22.) brachte den Tabellenletzten mit 2:1 in Front. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich das Geschehen zu einer unterhaltsamen Partie. Vor allem deshalb, weil das nächste Tor ebenfalls nicht lange auf sich warten ließ. Selbs Mike Glemser musste wegen eines Hakens vom Eis runter, sodass Brett Breitkreuz (25.) den Vorteil ausnutzte und das 2:2 erzielte. Der kurze Schock nach dem zwischenzeitlichen Rückstand war vergessen und die Löwen erhöhten wenig später sogar auf 3:2. Wieder war es McMillan (32.), der Wölfe-Torwart Michel Weidekamp keine Abwehrchance ließ und den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Kurz vor Ende des zweiten Drittels mussten Pierre Preto und Nikita Naumann das Eis wegen übertriebener Härte verlassen.

Die Härte machte sich auch im letzten Durchgang bemerkbar, als Doppeltorschütze McMillan wegen unerlaubten Körperangriffs in die Box musste. Von den Strafen ließen sich die Gäste jedoch nicht unterkriegen und gaben sich mit dem 3:2 nicht zufrieden. Auch die nächsten Angriffe machten sich bezahlbar: Zunächst schnürte auch Breitkreuz (50.) den Doppelpack und Yannick Wenzel (53.) erhöhte auf 5:2 aus Sicht des Tabellenzweiten. Nach den zwei weiteren Rückschlägen kam von den Wölfen nichts mehr und das Schlusslicht der DEL2 musste die nächste Niederlage einstecken.

Die Löwen wurden ihrer Favoritenrolle nach einem etwas holprigen Start gerecht und nehmen letztendlich drei verdiente Punkte nach Hause mit. Die Wölfe haben sich tapfer geschlagen, doch die zwei Treffer waren zu wenig, um den Frankfurtern den Erfolg zu gefährden. Dank des Sieges ziehen die Hessen (vorübergehend) mit den Dresdner Eislöwen gleich, die am Freitag gegen den EV Landshut antreten.


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