Die Löwen Frankfurt gewinnen auch bei den Eispiraten CrimmitschauPerfekter Start ins neue Jahr

Die Löwen Frankfurt sind in den Playoffs bisher ungeschlagen. (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)Die Löwen Frankfurt sind in den Playoffs bisher ungeschlagen. (Foto: picture alliance/dpa/Kessler-Sportfotografie)
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Die 1000 Fans im Eisstadion sahen von Beginn an eine abgezockte Mannschaft aus Frankfurt, die bereits früh den Weg zum Tor suchte. Belohnen konnten sich die Löwen für ihr Offensivspiel gegen Mitte des ersten Drittels, als Ryon Moser (13.) nach Pass von Kyle Sonnenburg die Gäste in Führung brachte. Während die Eispiraten eine schnelle Antwort suchten, blieben die Löwen vor dem Gehäuse von Christian Schneider eiskalt und schlugen erneut zu: Der in letzter Zeit aufblühende Tomas Sykora (inzwischen bei 27 Scorerpunkten) erzielte das 2:0 und sorgte für eine sichere Führung aus Sicht der Frankfurter. Insgesamt kam von den Sachsen zu wenig, um mit den Gästen mithalten zu können.

Ähnlich dynamisch wie in den ersten Durchgang starteten die Löwen auch in das zweite Drittel: Kurz nach Wiederanpfiff traf Marius Erk (22.) zum 3:0 und somit auch zur Vorentscheidung. Manuel Strodel hatte als Vorlagengeber agiert. Die Gegenwehr der Gastgeber aus den ersten 20 Minuten war etwas verflogen, denn von diesem Zeitpunkt an waren es fast ausschließlich die Löwen, die das Spiel machten. So hatte Wruck (34.) die Chance, nach seinem Assist zum 1:0 selbst auch einen Treffer zu erzielen und verwertete erfolgreich ein Zuspiel von Moser zum 4:0 für die Löwen. Wenig später verließ der Torschütze das Eis nach einem Haken für zwei Minuten.

Nach einem desolaten zweiten Drittel, in dem die Eispiraten lediglich fünf Schüsse verbuchen konnten, wurde es im Schlussdrittel nicht sonderlich besser. Die Löwen schalteten zwar einen Gang zurück, doch das Offensivspiel der Sachsen brachte nichts ein. Speziell deshalb, weil Fehlpässe ein essenzielles Problem waren. Dann wurde es für die Sachsen noch düsterer: Stürmer Marius Demmler (50.) wurde nach einem Stockschlag vom Eis verwiesen und nachdem Luca Gläser im eigenen Drittel gefoult worden war, hatten die Löwen keine Probleme dabei, zum 5:0 durch Alexej Dmitriev (56.) zu treffen. Der Grund: Der Pfiff des Schiedsrichters blieb nach dem Foul an Gläser aus. Filip Reisnecker war damit überhaupt nicht einverstanden und erhielt nach längerem Protestieren ebenfalls eine Strafe. Im Powerplay konnten die Löwen kein weiteres Tor erzielen, aber die Uhr tickte selbstverständlich gegen die Hausherren, denen ein Ehrentreffer einfach nicht mehr gelingen wollte. Die letzte Aktion war ebenfalls eine Strafe, diesmal gegen Marian Bazany. Dieser hatte beim Verlassen des Eises den Unparteiischen mehrfach massive Beleidigungen zugerufen und erhielt daher eine Disziplinarstrafe. Für das Team aus Westsachsen war es demnach ein mehr als gebrauchter Tag, dennoch bleibt es nach wie vor auf dem sechsten Platz und somit auf Playoff-Kurs. Die Löwen können sich über den zweiten Sieg im Jahr 2022 freuen und festigen nach dem 5:0 den dritten Tabellenplatz.


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