Die Falken sind in den Play-offs angekommen

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
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Die Heilbronner Falken sind in den Playoffs angekommen! Im dritten Duell gegen Weißwasser zeigte man endlich Playoff-Form und meldete sich mit einem hart umkämpften 4:2-Sieg in die Serie zurück. Trainer Rico Rossi konnte endlich wieder auf einen etwas breiteren Kader zurückgreifen, nachdem sich Schütz zurückmeldete und sich die Jungadler El-Sayed und Plachta die Meisterfeierlichkeiten wohl derart im Zaum gehalten hatten, dass sie eine echte Verstärkung waren (allerdings nur für heute, denn jetzt geht es zur U18). Für Marek Mastic hütete diesmal Sebastian Vogl den Kasten.


Von Beginn an war es eine intensive Partie, in der beide Teams um jeden Zentimeter Eis fighteten. Bei den Gastgebern war Edwardson anfangs der auffälligste Akteur, auch Schietzold prüfte MacDonald im ESW-Tor. Aber auch Weißwasser hatte seine Chancen, Roche verzog nach 13 Minuten knapp. Wenig später wanderten zwei Füchse gleichzeitig auf die Strafbank und die Falken nutzten dieses Powerplay eiskalt aus. Bei 5-gegen-3 zog MacNeil ab und die Scheibe schlug hinterm Füchse-Keeper im Winkel ein, 1:0. 57 Sekunden später war es dann Schietzold, der ebenfalls aus der Distanz den Puck in die Maschen setzte. Mit einer verdienten 2:0-Führung ging es in die Drittelpause.


Auch der zweite Durchgang war von zahlreichen Strafen geprägt, die Intensität wurde hoch gehalten und dabei einige Male auch über die Stränge geschlagen, wobei Schiedsrichter Vogl kein leichtes Amt hatte und dabei keine klare Linie fand. Beide Teams durften sich einige Male im Powerplay üben, und wieder waren es die Unterländer, die in der 27. Minute ihre numerische Überlegenheit in ein weiteres Tor ummünzen konnten. Pyka kam frei zum Schuss und schlenzte den Puck zum 3:0 ins Netz. In der Folgezeit gab es
gute Chancen hüben wie drüben weniger Sekunden hatten in der 28. Minute Mizzi auf der einen und Edwardson auf der anderen Seite die 1-gegen-1-Situation gegen den gegnerischen Keeper, der jeweils Sieger blieb. Die Chancen für Weißwasser häuften sich nun, und in den letzten fünf Minuten des Drittels mussten die Unterländer dann einige Minuten in Unterzahl, teilweise mit 3-gegen-5, überstehen. Hier hatte man bei einigen Schüssen der Gäste auch das nötige Quäntchen Glück, zudem stand Vogl meist goldrichtig.
Und als der Goalie geschlagen war, rettete gegen Young der Pfosten, so dass man das 3:0 ins letzte Drittel rettete.


Da vergaben die Gastgeber dann die große Möglichkeit, erneut bei doppelter Überzahl alles klar zu machen, vielmehr ließ man einen Konter zu und sich zum Foul verleiten. Das nächste Powerplay nutzten dann die Lausitzer durch Valenti zum 3:1, der einen Abpraller von der Bande verwertete. Nur 34 Sekunden später stand es plötzlich 3:2, diesmal versenkte Saggau den Rebound. Weißwasser witterte Morgenluft, die Falken waren aber nur kurz geschockt und fanden wieder ihre Linie. Dennoch – Roche hätte nach 46 Minuten vor dem leeren Tor den Ausgleich machen müssen. So ging es in eine spannende Schlussphase, in der die Partie auf des Messers Schneide stand.
Auch Heilbronn hatte immer wieder die Chance, alles klar zu machen, machte Überzahlspiele durch eigene Strafen dann wieder zunichte. Als Birbraer dann gelegt wurde, lief Calce zum Penalty an, aber vergab (52.). Wie in Spiel eins ging es mit dem 3:2 in die letzten Minuten, aber im Gegensatz zum Dienstag gelang den Füchsen diesmal nicht der Ausgleich, obgleich Gästetrainer Popiesch schon zwei Minuten vor dem Ende den Torhüter vom Eis nahm. Zehn Sekunden vor der Schlusssirene sorgte Hackert mit dem Empty-Net-Goal für das erlösende 4:2, ehe sich die Emotionen noch einmal auf dem Eis entluden und sich unter anderem Marc El-Sayed noch eine Spieldauer-Disziplinarstrafe einhandelte. (SB)

Die Statistik in Kurzform:

Heilbronner Falken – Lausitzer Füchse 4:2 (2:0, 1:0, 1:2)
Tore: 1:0 MacNeil 15. 5-3, 2:0 Schietzold 16. 5-4, 3:0 Pyka 27., 3:1 Valenti 44. 5-4, 3:2 Saggau 45., 4:2 Hackert 60. 5-6 ENG; Strafminuten: Heilbronn 41 + 10 (MacNeil) + 20 (El-Sayed), Weißwasser 36 + 10 (Strauch) + 10 (Valenti) + 10 (Mizzi); Schiedsrichter: Vogl; Zuschauer: 2.056


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