Die ersten Spieler der Wölfe Freiburg sind unter VertragKaderplanungen beim Aufsteiger

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Die sieben Akteure in alphabetischer Reihenfolge:

Petr Haluza, 31, bleibt in der Spielzeit 2015/16 beim EHC Freiburg. Der gelernte Center stieß im Dezember 2014 zum EHC und entwickelte sich schnell zu einem Leistungsträger im Team von Trainer Leos Sulak. An der Seite von Tobias Kunz und Niko Linsenmaier kam er in Freiburg zumeist als Außenstürmer zum Einsatz und stellte mit 67 Punkten in 38 Partien im Rothaus-Dress seine Skorerqualitäten eindrücklich unter Beweis. Als technisch versierter Angreifer passt Haluza perfekt ins Freiburger Spielsystem. Er besetzt beim EHC eine der vier Kontingentstellen für ausländische Akteure.

Jannik Herm, 24, hat seinen Vertrag bei den Südbadenern ebenfalls verlängert. Der Außenstürmer sammelte in der abgelaufenen Aufstiegssaison 38 Skorerpunkte in 58 Partien und kam dabei regelmäßig in den Special Teams zum Einsatz: Mit seinem harten Schuss war Herm einer der Schlüsselspieler im Powerplay, sein Durchsetzungsvermögen in Eins-gegen-eins-Situationen und in Zweikämpfen machten ihn außerdem zu einem wertvollen Baustein im Freiburger Unterzahlspiel. Auf diese Qualitäten setzt der EHC auch 2015/16, der in Karlsruhe geborene Stürmer geht damit in seine dritte Spielzeit in Freiburg.

Alexander Karachun, 20, ist ein Nachwuchsspieler aus Heilbronn, der zum EHC Freiburg wechselt. Er trägt einen in der deutschen Eishockeyszene klangvollen Namen: Sein Vater Viktor hatte als Filigrantechniker unter anderem in Heilbronn und Neuwied für Aufsehen gesorgt und war - trotz seiner Tore, die er auf teils spektakuläre Weise gegen den EHC erzielte - ein stets gern gesehener Gast im Freiburger Eisstadion. Alexander Karachun hat bisher vorwiegend im Heilbronner Nachwuchs, aber auch im U20-Team im österreichischen St. Pölten gespielt. In der vergangenen Saison sammelte er in der Heilbronner Regionalliga-Mannschaft erste Spielpraxis im Seniorenbereich. In Freiburg will sich Alexander Karachun nun in der DEL2 durchsetzen.

Vladimir Kames, 31, verstärkt die Defensivabteilung des EHC Freiburg. Beim Oberligisten EV Füssen hatte der spielstarke Verteidiger im vergangenen Jahr eine Ausländerposition belegt und in 37 Partien 41 Skorerpunkte erzielt (8 Tore, 33 Vorlagen). Innerhalb der nächsten Monate rechnet der unter anderem in Bayern aufgewachsene Kames, dessen Vater Vladimir sen. in den 90er-Jahren oft mit gegnerischen Mannschaften in Freiburg gastiert hatte, mit einem deutschen Pass und fällt dann nicht mehr unter die Ausländerbeschränkung. Kames ist - wie Petr Haluza - ein mit rechts schießender Spieler und könnte damit ein wichtiger Faktor im EHC-Powerplay werden.

Niko Linsenmaier, 21, ist ein absoluter Schlüsselspieler im Freiburger Team. Seine Treffer ebneten dem EHC den Weg in die DEL2, als Topskorer der deutschen Oberliga-Playoffs (14 Tore, 10 Assists in 11 Partien!) sorgte er bundesweit für Schlagzeilen. Trotz zahlreicher anderer Optionen hält der 21-Jährige seinem Heimatverein weiterhin die Treue: Ein neuer Vertrag ist zwar - anders als bei den anderen hier genannten Akteuren - noch nicht unterzeichnet, doch Niko Linsenmaier und der EHC Freiburg haben sich mündlich auf eine weitere Zusammenarbeit geeignet. Damit beweist der versierte Angreifer einmal mehr, dass ihm der EHC Freiburg eine Herzensangelegenheit ist: Bei Niko Linsenmaier trifft Leidenschaft auf eine ungeheure Qualität, was ihm zu einem einzigartigen Faktor im Spiel des EHC Freiburg macht.

Adam Schusser, 24, hat zwar noch nie in Deutschland gespielt, ist in der nächsten Eishockeysaison aber als deutscher Akteur vermerkt. Wenn er seinen deutschen Pass wie geplant bekommt, wechselt der Verteidiger vom HC Banik Sokolov, einem Verein der dritten tschechischen Spielklasse, zum EHC Freiburg. Der 1,91 Meter große und 94 Kilogramm schwere Schusser ist im tschechischen Karlsbad geboren und aufgewachsen und hat beim dortigen HC Karlovy Vary seine Ausbildung zum Eishockeyspieler genossen. Mit dessen Juniorenteam spielte er unter anderem eine Saison in der MHL, der multinationalen Juniorenliga der russischen KHL. Für den Sprung vom Junioren- in den Seniorenbereich wechselte Schusser 2013/14 zu Banik Sokolov, wo er auch in der vergangenen Saison im Über- und Unterzahlspiel eine bedeutende Rolle spielte und am Ende der Saison nur knapp den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse verpasste.

Marc Wittfoth, 26, wird weiterhin im Dress des EHC Freiburg stürmen. Der Außenstürmer hat sich in der zurückliegenden Saison mit seinem nimmermüden Einsatz in die Herzen der Fans gespielt – ob im Powerplay vor dem gegnerischen Tor oder in der eigenen Defensive: der gebürtiger Kölner geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Als starker Skater und Stürmer mit Zug zum Tor eröffnete er sich und seinen Nebenleuten immer wieder Chancen, 51 Skorerpunkte in 57 Einsätzen standen am Ende der Meistersaison für Wittfoth zu Buche.

Einen Vertrag für die Saison 2015/16 besitzt außerdem der erfahrene Mittelstürmer Tobias Bräuner. Den EHC Freiburg verlassen haben bisher Steven Billich (Schwenninger Wild Wings), Mirko Sacher (Dresner Eislöwen) und Fabian Hönkhaus (Blue Devils Weiden).

Wie EHC-Vorsitzender Werner Karlin am Wochenende in einem Interview auf unserer Vereinsomepage erklärt hat, ist zudem mit dem Abschied weiterer Akteure zu rechnen: "Es gibt Spieler, die sich in der Oberliga besser aufgehoben fühlen und zunächst einmal mehr Spielpraxis sammeln wollen, ehe sie den Sprung in die DEL2 wagen", äußerte sich Karlin auf ehcf.de. Dazu zählen, so der EHC-Vorstand, etwa Enrico Saccomani und Robert Peleikis. Auch Jakub Wiecki sei ein Spieler, der sein Glück womöglich bei einem anderen Verein versuchen werde.

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