Die Durststrecke ist beendet

Zwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason DunhamZwei Siege am Wochenende - Entwarnung bei Jason Dunham
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Heilbronner Falken haben sich zurückgemeldet und nach vier

knappen
Niederlagen endlich wieder einen Sieg einfahren können. In einem

weitgehend
ausgeglichenen Spiel gegen die Dresdner Eislöwen zeigte man eine

kämpferisch
und phasenweise auch spielerisch überzeugende Leistung mit

deutlich
verringerter Fehlerquote, so dass man am Ende mit 5:2 nicht

unverdient die
drei Punkte einfahren konnte.
Im Kasten vertraute Trainer

Rossi diesmal Brückmann, außerdem waren wieder
die Mannheimer Jungadler

Mapes, Keil und Höfflin im Einsatz, die ihre Sache
wiederum sehr gut machten

und dafür sorgten, dass man mit drei Abwehr- und
vier Sturmreihen antreten

konnte. Nicht im Kader war erneut Marc St. Jean,
dem Rossi wegen schwacher

Leistungen in dieser Saison eine Auszeit gönnte.
Dabei begann das Spiel der

Falken wie so oft: Nicht allzu lang war gespielt,
da nahm sich Schütz die

erste Strafe, und der Gegner nutzte das erste
Überzahlspiel prompt zur

Führung. Jarrett staubte ab, 0:1. Doch auf der
Gegenseite wanderten binnen

zehn Sekunden zwei Dresdner auf die Strafbank,
was die Falken postwendend zum

Ausgleich nutzten. Gödtel wurde schön
freigespielt, zog knallhart ab, 1:1.

Auch in der Folgezeit war es eine
muntere Partie, in der beide Teams Akzente

setzen konnten. In der 8. Minuten
stand dann das Glück, das in der letzten

Zeit den Falken nur selten hold
gewesen war, mal auf Seiten der Unterländer.

Hüben traf Danny Pyka nur den
Pfosten, im direkten Gegenzug stocherte Calce

die Scheibe zur 2:1-Führung
über die Linie (8.). Auch danach blieb es eine

ausgeglichene Partie, in der
auch der HEC immer wieder gefährlich blieb,

allerdings Brückmann gegen
Strauch (17.) die größte Tat vollbringen musste.

Auf der Gegenseite musste
Briggs dann ein weiteres Mal hinter sich greifen.

Nach einem kapitalen
Schnitzer von Bielke im eigenen Drittel stand Urquhart

frei vor dem Dresdner
Keeper und ließ diesen zum 3:1 eiskalt

aussteigen.
Im zweiten Durchgang hätte Heilbronn diese Führung schon nach

wenigen
Sekunden ausbauen müssen, doch der wunderschön freigespielte Hackert

setzte
den Puck am praktisch leeren Kasten vorbei. So kam aber Dresden

wieder
besser ins Spiel und nutzte das zweite Überzahlspiel prompt zum

zweiten Tor.
Kaartinen kam frei zum Schuss und hämmerte den Puck in den

Winkel (26.). Das
gab den Eislöwen Auftrieb, die auch danach zu einigen guten

Chancen kamen
und den Ausgleich durch Pohl und erneut Kaartinen auf dem

Schläger hatten.
Heilbronn musste sich wieder sortieren und dann zwei weitere

Unterzahlspiele
überstehen, was diesmal auch gelang. In Richtung Dresdner Tor

tat sich im
weiteren Verlauf des zweiten Drittels aber zu wenig.
Dafür kam

man mit Schwung aus der Kabine und stellte zu Beginn des
Schlussabschnitts

die Weichen auf Sieg. Der Block um Fenton und die
Ingolstädter Fölis machte

Druck und Martens staubte schließlich zum 4:2 ab
(43.). Danach war Dresden

bemüht, wieder ins Spiel zurückzukommen, doch
allzu viel ließ die

Falken-Abwehr nicht zu. Vielmehr hatten Brückner und
Filobok gute Chancen,

alles klar zu machen (49.), ehe es dann noch einmal
richtig eng wurde. Zwei

Falken saßen fast anderthalb Minuten gemeinsam auf
der Strafbank, doch das

Unterzahlspiel mit drei Mann funktionierte diesmal
prächtig, so dass die

Eislöwen diese große Möglichkeit zum Anschluss nicht
nutzen konnten. Auch zu

einer echten Schlussoffensive der Sachsen kam es
nicht mehr, vielmehr

besorgte Hackert eine Sekunde vor dem Ende mit einem
Schuss ins leere Tor den

5:2-Endtstand. (SB)

Die Statistik in Kurzform:

Heilbronner Falken

- Dresdner Eislöwen 5:2 (3:1, 0:1, 2:0)
Tore: 0:1 Jarrett 3. 5-4, 1:1 Gödtel

4. 5-3, 2:1 Calce 8., 3:1 Urquhart 19.,
3:2 Kaartinen 26. 5-4, 4:2 Martens

43., 5:2 Hackert 60. 5-6; Strafminuten:
Heilbronn 12 + 10 (Schütz), Dresden

8; Schiedsrichter: A. Aumüller;
Zuschauer: 1.375


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