Deutliches Ergebnis in HeilbronnFalken verlieren mit 1:5 gegen Dresden

Dresdens Trainer Bill Stewart sah in der starken Defensive den Schlüssel zum Sieg in Heilbronn. (Foto: dpa)Dresdens Trainer Bill Stewart sah in der starken Defensive den Schlüssel zum Sieg in Heilbronn. (Foto: dpa)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Gäste waren von der ersten Sekunde an hellwach, ein erster Schuss wurde über das Tor abgefälscht, einmal sicherte der Pfosten. Doch schon in der dritten Spielminute war Martin Davidek zum ersten Mal erfolgreich. Ohne Bedrängnis verwandelte er einen Handgelenkschuss zur 1:0-Führung. Justin Kirsch traf im Gegenzug nur die Latte, Ville Järveläinen scheiterte an Kevin Nastiuk im Tor. Während einer ersten Überzahlsituation kamen die Eislöwen sofort in Aufstellung, das Passspiel funktionierte hervorragend, trotzdem überstanden die Falken die zwei Minuten unbeschadet. Großen Anteil daran hatte Andrew Hare, der wenig später auch einen Alleingang von Brendan Cook entschärfen konnte. In der 13. Minute stellte Falken-Neuzugang Nik Pem sein Können unter Beweis. Nach starker Vorarbeit verwandelte er den Rückpass von Rylan Schwartz zum 1:1-Ausgleich. Das Aufbauspiel fiel den Falken jedoch besonders schwer, sodass die Eislöwen kurz vor der Pause von einem Fehlpass profitieren konnten. In der 19. Minute überwand Martin Davidek den schon am Boden liegenden Andrew Hare – 2:1 für die Gäste.

Zu Beginn des zweiten Drittels bekamen die Falken die Chance, in Überzahl auszugleichen, doch es sprangen nur wenige Chancen heraus. Gleich danach befanden sich die Eislöwen wieder druckvoll im Angriffsdrittel. In der 22. Minute musste nach einem Schuss von Davidek der Videobeweis bemüht werden. Da der Puck nur das Lattenkreuz getroffen hatte, blieb es jedoch beim 1:2-Zwischenstand. Nur rund 60 Sekunden später war es aber soweit. Auf Zuspiel von Eric Valentin und Arturs Kruminsch erzielte Steven Rupprich die 3:1 Führung. Die Falken bemühten sich um den Anschlusstreffer, eine starke Dresdner Defensive konnte sämtliche Versuche jedoch erfolgreich verhindern.

Der letzte Spielabschnitt startete mit Möglichkeiten für beide Mannschaften, doch anstatt dem erhofften Anschlusstreffer jubelten wieder die Gäste. In der 46. Minute erhöhte Petr Macholda auf 4:1, ehe Martin Davidek einen Fehlpass seitens der Gastgeber für seinen dritten Treffer nutzte und den Endstand auf 5:1 festsetzte. Auch während eines letzten Powerplays wenige Minuten vor Schluss wollte den Falken kein weiterer Treffer gelingen, sodass die Eislöwen ihre Heimreise verdienterweise mit drei Punkten im Gepäck antreten konnten.

Gästetrainer Bill Stewart erklärte sich den Sieg seiner Mannschaft folgendermaßen: „Das war ein wichtiges Spiel für uns heute. Heilbronn hat eine gefährliche Mannschaft, besonders die ersten beiden Reihen sind wirklich sehr gefährlich. Vielleicht war es etwas glücklich, doch ich denke, der Schlüssel zum Sieg war heute unsere Verteidigung.“

Fabian Dahlem, Trainer der Heilbronner Falken, fand deutliche Worte: „Dresden war uns heute in allen Belangen überlegen, das muss man so anerkennen. Am Freitag waren wir zu undiszipliniert, trotzdem war es spielerisch eine gute Leistung, an die wir heute leider nicht anknüpfen konnten. Wir wollten einfach spielen und haben uns das Leben selbst schwer gemacht. Das Aufbauspiel ist uns nicht gelungen, gegen die schnellen Dresdner waren wir einfach einen Schritt zu langsam.“

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Sonntag 23.02.2020
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