Deutliche 2:6-Niederlage für die JokerESV Kaufbeuren

Deutliche 2:6-Niederlage für die JokerDeutliche 2:6-Niederlage für die Joker
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Same procedure as every year! Zum dritten Mal in den letzten vier Spielzeiten hatte der ESV Kaufbeuren beim letzten Heimspiel vor Weihnachten die Lausitzer Füchse zu Gast – und wie schon im Vorjahr kam die Begegnung einer vorzeitigen Bescherung für die Gäste gleich.

Dabei kamen die Joker vor 1821 Zuschauern besser ins Spiel und hatten durch Richter, der von Menge geschickt wurde, und Waddell in der dritten und vierten Spielminute die ersten Tormöglichkeiten. Die erste echte Chance der Füchse war jedoch gleich ein Tor: Legault platzierte einen Schlagschuss von der rechten Seite in das kurze Eck unter die Latte. Die Joker erholten sich zunächst gut von diesem ersten Rückschlag, Marquardt hatte gleich dreimal den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte allerdings abwechselnd an Weißwassers Torwart Boutin und am Torgestänge. Doch auch die Gäste blieben stets brandgefährlich und konnten in der 17. Minute das 0:2 markieren. Weniger Sekunden später hätte eigentlich das 0:3 fallen müssen, doch King traf das leere Tor nicht. Sieben Sekunden vor der ersten Pause verkürzte Kreitl in Unterzahl auf 1:2, Snetsinger behauptete den Puck hinter dem Tor und spielte im richtigen Moment auf den Torschützen Kreitl.

Zu Beginn des Mittelabschnitts agierten die Füchse sehr druckvoll, jedoch ohne große Chancen auf ein weiteres Tor. Dieses erzielte Tim Richter in der 24. Minute, der bei einem Gegenzug seinen Gegenspieler aussteigen ließ und ins kurze Eck vollendete. Nun nahmen allerdings wieder die Füchse das Heft in die Hand, und gingen in der 26. Minute durch Johannsson erneut in Führung. Drei Minuten später erhielt der ESVK innerhalb von 32 Sekunden zwei Strafzeiten, sodass den Füchsen ein knapp 90-sekündiges Überzahlspiel bevorstand. 80 Sekunden lang wehrten sich die Joker tapfer, u.a. zeigte Vajs eine starke Parade gegen King, dann erhöhte Mücke auf 2:4. Gerade als die Kaufbeurer sich von dem erneuten Rückschlag erholten und wieder mehr Aktionen in der Offensive hatten, handelte sich Winkler in der 34. Minute nach einem Check von hinten gegen Legault eine Matchstrafe ein, was den Füchsen zudem eine fünfminütige Überzahl bescherte. Diese nutzte Lehnigk in der 38. Minute zum 2:5 und damit wohl zur Vorentscheidung in diesem Spiel.

Das letzte Drittel begann mit einem Torwartwechsel beim ESVK, Stefan Vajs hatte sich bei einem unglücklichen Zusammenprall mit einem Mitspieler eine Gehirnerschütterung zugezogen. Doch sein Ersatz Sigl hatte kaum eine Möglichkeit, sich zu zeigen, denn Weißwasser verwaltete die Führung, ohne noch viel nach vorne zu arbeiten. Die Joker zeigten sich zwar bemüht, einen weiteren Treffer zu erzielen, doch außer einem Pfostentreffer von Schmidle in der 48. Minute brachten diese nicht mehr viel zu Stande. Der Treffer zum 2:6-Endstand fiel drei Minuten vor dem Ende; der von der Strafbank zurückkommende Fischer konnte ganz allein in Richtung Sigl laufen und diesen überwinden.

In der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Gästetrainer Dirk Rohrbach froh über die drei gewonnenen Punkte. „Der Anschlusstreffer zum 1:2 kurz vor der Pause war zwar bitter für uns, glücklicherweise aber nicht der Knackpunkt im Spiel, da wir nach dem Ausgleich quasi sofort wieder in Führung gehen konnten. Während der Drangphase der Kaufbeurer im zweiten Drittel hat uns Boutin im Spiel gehalten." Joker-Coach Kari Rauhanen war zufrieden mit der Art und Weise, wie sich die Joker nach dem Rückstand ins Spiel zurückgekämpft haben, am Ende hätte man einfach versäumt die Tore zu machen, denn bei fünf gegen fünf sah der Finne ein ausgeglichenes Spiel.


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